Aktien & Börse

Genussrechte, ob mit oder ohne Gewinnbeteiligung, sind für Privatanleger nicht geeignet

Genussrechte, ob mit oder ohne Gewinnbeteiligung, sind für Privatanleger nicht geeignet
geschrieben von Burkhard Strack

Genussrechte sind für Privatanleger nicht geeignet – schon gar nicht, wenn Sie als Anleger Wert auf Sicherheit und Transparenz bei gleichzeitiger Flexibilität legen. Die Anleger wissen nicht einmal, in welche Objekte ihr Geld investiert wird. Mitspracherechte gibt es nicht. Zudem hängt die Auszahlung des jährlichen Zinses von der Gewinnentwicklung ab. Im Klartext heißt das:

Die Zinsen sind alles andere als sicher. Bei Verlusten schrumpft das eingesetzte Kapital entsprechend mit. Wer Genussrechte zeichnet, erhält im Gegenzug keine Sachwerte oder sonstigen Sicherheiten. Folge: Wenn eine Gesellschaft aufgelöst wird, besteht kein Anspruch auf Erlöse aus dem Verkauf der Anlagen. Im Falle einer Insolvenz werden Anleger nur aus dem bedient, was andere Gläubiger übrig lassen.

Über die festgelegte Laufzeit hinweg (z.B. 5 Jahre) sind Zeichner vollständig am unternehmerischen Risiko beteiligt. Ein vorzeitiger Auszahlungsanspruch besteht nicht. Die Rückkaufgarantie suggeriert eine Sicherheit, die sich tatsächlich als äußerst fraglich erweisen kann. Aufgrund geringer Kapitalausstattung könnte sie im Ernstfall ausfallen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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