Aktien & Börse

Börse: Time for change

Amerikanische Banken, die vom US-Rettungspaket profitieren, schütten angeblich mehr als 50% der Milliardenhilfen als Dividenden für die Aktionäre aus. Statt in die dringend notwendige Wiederbelebung des Kreditmarktes zu investieren. Die schweizerische UBS verkündet gleichzeitig die Rechtfertigung, weiterhin nicht nur Milliarden für Bonuszahlungen – aus dem Staatstopf – auszugeben, sondern “ködern” vor allem die Anlageberater mit einem 10% Lohnanstieg, damit sie nicht das Handtuch werfen.

Es ist nicht mehr von der Hand zu weisen, dass Banken die Vermögenswerte der Sparer und Anleger eindeutig gegen die Kunden selbst einsetzen. Es geht hier nicht um die Verschwendung von Steuergeldern, sondern um grundsätzliches ethisches Fehlverhalten der Börsenakteure.

Dieses Fehlverhalten begann schon sehr viel früher, als z. B. die Deutsche Bank Rekordergebnisse präsentierte und gleichzeitig 6000 Arbeitspätze wegrationalisiert hat.

Solange sich dies nicht ändert, werden wir tagtäglich einen „Domino-Day“ und Kursschwankungen von +/- 20% an der Börse erleben.

Die Institut für Finanzdienstleistungen (IFZ) in Zug veranstaltet Kurse für Anlage- und Finanzberater „Kundenkommunikation in Krisenzeiten“. Hier sollten sich die Protagonisten vielmehr fragen, was Ursache und was Wirkung ist.

Wäre ein Kurs in „Wirtschaftsethik“ nicht hilfreicher? Am besten wäre, man würde diese Hassardeure in die Klöster schicken und sie dort am besten in Sicherheitsverwahrung nehmen.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.