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Binäre Optionen: 7 Tipps zum sicheren Handeln

Binäre Optionen: 7 Tipps zum sicheren Handeln
geschrieben von Burkhard Strack

Beim Handeln mit Binären Optionen wird auf die Schwankungen verschiedener Kurse gesetzt. So beziehen sie sich nicht nur auf Aktien, sondern können auch Währungspaare, Rohstoffe und Indizes umfassen. Der Händler schätzt, ob sich ein Wert während einer zuvor festgelegten Zeit erhöht oder senkt und kauft entsprechend Optionen.

Eine Call-Option, wenn er auf das Steigen setzt, und eine Put-Option für den Verdacht einer Kursschwankung nach unten. Tritt das gewünschte Ereignis ein, gewinnt er und erhält eine zuvor festgelegte Rendite auf sein eingesetztes Kapital. Das bringt durchaus Risiken mit sich, weswegen sich Anfänger vor dem Start intensiv mit der Materie befassen sollten.

Die folgenden sieben Tipps helfen dabei, möglichst risikoarm in den Handel mit Binären Optionen einzusteigen.

1. Mit einem guten Broker zusammenarbeiten

Der Broker ist das wohl wichtigste Bindeglied zwischen dem Trader und dem Markt der Binären Optionen. Er muss seiner Kundschaft Sicherheit und Professionalität bieten können. Es ist daher entscheidend, dass sich interessierte Händler zunächst intensiv mit der Seriosität eines Brokers befassen. So sollte der Broker unbedingt von einer kompetenten Finanzaufsichtsbehörde reguliert werden. Dies stellt sicher, dass er sich an bestimmte Regeln hält, die auch seine Kunden schützen.

Weitere Punkte, die bei der Auswahl eines guten Brokers entscheidend sind, sind unter anderem:

  • geltende Gebühren
  • maximal festgelegte Gewinne
  • Mindesteinsätze
  • die Mindesteinlage bei der Eröffnung eines Kontos

Auch sollte der Broker seinen Kunden Unterstützung in Form hochwertiger Software bieten. Welche Broker sich auch im Praxistest bewähren können und für den Einstieg gut geeignet sind, zeigt Abzocktest.com.

2. Gute Software erkennen

Um mit Binären Optionen handeln zu können, braucht es selbstverständlich eine entsprechende Plattform. Da die Handelsgeschäfte nur auf digitalem Weg abgewickelt werden, bliebe Händlern der Zugang zum Markt sonst verwehrt.

Ein wichtiger Punkt, der über Erfolg und Misserfolg entscheiden kann, ist die Software, die dem Händler zur Verfügung steht. Mit der Eröffnung eines Kontos bei einem Broker stellt dieser in aller Regel auch Anwendungen zur Verfügung, die die Händler für ihre Analysen und Schätzungen nutzen können. Nur ein Broker, der eine gut funktionierende und leistungsfähige Software zur Verfügung stellt, ist daher empfehlenswert. 

Die Software umfasst dann nicht nur die Möglichkeiten, Trades durchzuführen, sondern stellt auch Charts für eine bessere Übersicht zur Verfügung. Wer bei einem Broker ist, der eine solche Software nicht bieten kann, sollte sich unbedingt Zusatzsoftware besorgen, um dauerhaft erfolgreich zu sein. 

3. Mit einem Demokonto starten

Sofort mit echtem Geld und vollem Risiko zu starten, kann angehende Händler schnell in Bedrängnis bringen. Schließlich müssen zunächst Erfahrungen gesammelt werden und eine gewisse Vertrautheit mit der Software und dem Markt sind für ein sicheres und erfolgreiches Handeln wichtig.  

Daher sind Broker, die ein Demo-Konto zur Verfügung stellen, vor allem für Einsteiger zu empfehlen."Das Demo-Konto ist, wie der Name schon sagt, eine reine Test- und Übungs-Plattform, die zu keinem echten Gewinn, aber auch zu keinem Verlust führt." (Quelle: http://www.binaeroptionen.de/binaeroptionen-als-anlage/) Auf diesem Übungsfeld kann sich der Kunde zunächst orientieren und sein Glück risikofrei auf die Probe stellen.

Erst wenn er sich sicher fühlt, kann das Demo-Konto in eines umgewandelt werden, mit dem die Teilnahme am echten Handel möglich ist. Auch die Teilnahme an Webinaren und Onlinekursen ist während der Startphase empfehlenswert. 

4. Die Volatilitätsstrategie anwenden

Bei der Volatilitätsstrategie entscheidet sich der Händler nicht für eine Call- oder eine Put-Option, sondern kauft gleich beides. Dies ist insbesondere in Situationen, in denen die Volatilität sehr große Auswirkungen hat. Dies bedeutet, dass auch kurzfristig starke Schwankungen nach oben oder unten zu erwarten sind, von denen die Händler mit Binären Optionen profitieren können. Dass es sich aktuell um eine solche Zeit handelt, berichtet auch das Wochenblatt

Starke Schwankungen in jedem Fall nutzen können Händler mit der Volatilitätsstrategie.

Es ist also zu erwarten, dass sich am Markt so einiges tut, wobei die Richtung der Entwicklung nicht immer klar ist. Mit der Volatilitätsstrategie sichert sich der Händler in beide Richtungen ab. Eines der beiden Szenarien tritt in den allermeisten Fällen ein und erbringt eine gewisse Rendite, während der Einsatz der verlorenen Option abgeschrieben werden muss. Oft ergibt sich hieraus dennoch ein Plus am Ende der Kalkulation, auf das die Händler spekulieren.

5. Mit der Trendfolgestrategie arbeiten

Die Trendfolgestrategie basiert, wies ihr Name bereits verrät, auf der Beobachtung einer Entwicklung und dem hiermit verbundenen Erkennen eines Trends. Dabei ist es egal, ob sich dieser Trend nach oben oder nach unten orientiert. Der Händler spekuliert mit der Trendfolgestrategie auf eine Fortsetzung der bisher beobachteten Entwicklung und kauft eine Call- oder Put-Option. 

Ist ein klarer Trend erkennbar, kann die Trendfolgestrategie richtig sein.

Entscheidend ist es, dass die Trendfolgestrategie sich nicht für kurzfristige Vorhaben eignet, sondern eher langfristig angelegt sein sollte. Setzt sich der Trend dann tatsächlich fort, gewinnt der Händler und erhält seinen Einsatz sowie die vereinbarte Rendite. Zu empfehlen ist die Trendfolgestrategie vor allem für Anfänger, da sie etwas weniger komplex als beispielsweise die Volatilitätsstrategie ist.

6. Eine Strategie zum Absichern der eigenen Werte

Diese Strategie richtet sich vor allem an Personen, die bereits nennenswertes Kapital in Aktien oder andere Werte investiert haben, auf die mit Binären Optionen spekuliert werden kann. Wer beispielsweise Aktien besitzt und sich von nahenden Kursverlusten bedroht sieht, kann mit Hilfe des Kaufs einer Put-Option, also dem Spekulieren auf eine Kursschwankung nach unten, die Verluste aus dem Aktiengeschäft abmildern. Diese Strategie zählt im Allgemeinen nicht zu den offiziellen Handelsstrategien, sollte aber vor allem von Personen berücksichtigt werden, die sich mit dem Handeln und Besitzen von Werten bereits intensiver beschäftigen.

7. Ruhig und gelassen handeln

Insbesondere zu Beginn lässt der Handel mit Binären Optionen die Händler nicht kalt. Wer sich von Gefühlen wie Angst, Ungeduld und Übermut leiten lässt, trifft in aller Regel falsche Entscheidungen und bringt sich so um den erhofften Gewinn.

Ruhe und Besonnenheit sind gute Berater auf dem Weg zum sicheren Handeln.

Es gilt also, langsam und behutsam in den Handel einzusteigen, zunächst kleine Geschäfte zu tätigen und sich so fortschreitend mit dem Markt und auch der emotionalen Belastung vertraut zu machen. So stellt sich nach einer Weile eine gewisse Rationalität ein, die die professionelle Beobachtung des Marktes und die kluge Entscheidung für Call oder Put fördert.

Bildquellen:

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied), Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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