Aktien & Börse

Aktien: Ist der Börsen-Aktienhandel ausgesetzt, kann ein Privatverkauf Spekulationsverluste retten

Aktien: Ist der Börsen-Aktienhandel ausgesetzt, kann ein Privatverkauf Spekulationsverluste retten
geschrieben von Burkhard Strack

Ist der Verkauf über die Börse wegen eines ausgesetzten Handels in der Spekulationsfrist nicht möglich, so bleibt nur der Privatverkauf, um die Verluste steuerlich relevant zu realisieren. Dies sollten Sie dabei beachten:

1 Schließen Sie einen schriftlichen Vertrag über eine entgeltliche Depotübertragung. Damit belegen Sie dem Finanzamt eine entsprechende Einigung über den Kaufpreis für die Aktien. Der Bank erteilen Sie den Auftrag zur Depotübertragung. Das ersetzt die sonst erforderliche Übergabe. Der privatrechtliche Aktienverkauf ist damit zustande gekommen.

2 Ein Privatverkauf ermöglicht es auch, Gewinne oder Verluste in einem späteren Steuerjahr zu realisieren.

Das folgt aus einem Urteil des BFH. Der exakte Kaufpreis sollte erst durch Wertgutachten ermittelt werden. Zuvor hatte es nur eine Abschlagszahlung gegeben. Dann folgt die Übertragung erst mit kompletter Zahlung. Denn: Vorher trägt der bisherige Eigentümer das Risiko einer Wertminderung (Az. IX R 71/06).

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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