Geldanlage

5 Fehler bei der Kapitalanlage, die Sie vermeiden können

5 Fehler bei der Kapitalanlage, die Sie vermeiden können
geschrieben von Burkhard Strack

Bei der Kapitalanlage gibt es viele Fehler, die Sie machen, aber auch vermeiden können. So sind Beratung, Risikostreuung, langfristiges Denken und antizyklisches Kaufen wichtige Aspekte, die Sie beim Erwerb einer Kapitalanlage bedenken sollten. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

Sich für eine Kapitalanlage zu entscheiden ist gar nicht so einfach. Zahlreich sind die Möglichkeiten, unüberschaubar die Angebote. Bei der Entscheidung für eine Kapitalanlage machen viele Anleger Fehler, da sie sich entweder falsch beraten lassen oder entscheidende Dinge nicht beachten. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie die folgenden 5 Tipps beachten, wenn Sie sich für eine Kapitalanlage entscheiden.

1. Die richtige Beratung

Die wenigsten haben ausreichend Ahnung von Kapitalanlagen, um sich ohne Beratung für eine Variante zu entscheiden. Mit einem Anlageberater scheint es einfacher, die richtige Anlage für sich zu finden und das Geld bestmöglich zu investieren. Beachten Sie allerdings, dass Ihr Anlageberater unbedingt unabhängig arbeiten sollte, um die Angebote verschiedener Institutionen zu berücksichtigen und nicht nur aus einem Haus.

Bedenken Sie darüber hinaus, dass ein Anlageberater über die Provision verdient, die er mit Ihrem Abschluss erhält. Seien Sie also kritisch bei Ratschlägen und hinterfragen Sie die Angebote. Schließlich können Sie nie sicher sein, ob der Berater nicht auch an sein eigenes Konto denkt.

2. Die richtige Diversifikation

Wenn Sie sich für eine Kapitalanlage entscheiden ist es wichtig, dass Sie Ihr Geld nicht nur auf ein Pferd setzen. Streuen Sie das Risiko so breit wie möglich und federn Sie auf diese Weise Kursverluste ab. Fallen Aktienkurse können Rohstoffe davon profitieren. Sinkt der Wert Ihres Immobilienfonds können Ihre Wertpapiere steigen.

Mixen Sie sichere Kapitalanlagen mit eher niedrigen Renditen mit risikoreicheren Varianten mit höheren Renditen. So kann ein konservatives Aktiendepot mit Schrottanleihen aufgewertet werden, um von den höheren Renditen zu profitieren. Fallen die Kurse der Schrottanleihen in den Keller, so ist jedoch nicht gleich Ihr gesamtes Vermögen weg, da Sie das Risiko gestreut haben.

3. Langfristig denken

Bei der Entscheidung für eine oder mehrere Kapitalanlagen ist es wichtig, dass Sie langfristig planen. Legen Sie nur Geld an, das Sie in den nächsten zehn oder fünfzehn Jahren nicht zwangsläufig brauchen. Kursschwankungen sind normal und können in der Regel nur ausgestanden werden, wenn Sie einen langen Atem haben. Geben Sie bereits beim ersten kleinen Verlust auf, ist das Geld weg.

Warten Sie ab bis sich die Situation wieder beruhigt hat, können Sie langfristig trotz zwischenzeitlicher Verluste einen Gewinn einfahren. Besonders in Krisenzeiten sollten Sie standhaft bleiben und nicht direkt verkaufen. Es kann sich lohnen solange zu warten, bis sich die Situation wieder entspannt hat. Halten Sie Ihre Kapitalanlage jedoch stets im Blick und handeln Sie, wenn der Moment günstig scheint.

4. "Steuerfrei" ist kein Kaufkriterium

Viele Geldanlagen werben damit steuerfrei zu sein. Für viele Privatanleger ist eine steuerfreie Geldanlage zudem besonderes reizvoll. Dennoch muss man sich erst einmal klar machen, dass Steuern bei Kapitalanlagen erst ab einem jährlichen Ertrag von 801 Euro (bei Verheirateten von 1.602 Euro) gezahlt werden müssen.

Werden diese Summen an Kapitalertrag überhaupt erreicht, schmerzen ein paar Steuern häufig nicht so sehr. Anleger sollten sich in jedem Fall nicht vom Prädikat "steuerfrei" blenden lassen, da es eine undurchsichtige Gebührenstruktur oder eine schlechte Produktqualität verschleiern kann. Entscheiden Sie sich für die Geldanlage, die Sie für richtig halten – nur dann können Sie auch erfolgreich sein.

5. Kaufen Sie antizyklisch

Dann zu kaufen, wenn alle kaufen ist zwar nur menschlich, aus Anlagesicht aber falsch. Kaufen Sie bei einer geringen Nachfrage zu Angebotspreisen ein und verkaufen Sie bei einer hohen Nachfrage zu entsprechenden Knappheitspreisen. Der Grat ist zwar schmal, aber erfolgsversprechend. Mit der Masse zu gehen ist nicht immer der richtige Weg.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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