Geldanlage

4 Tipps zur optimalen Fondzusammenstellung

4 Tipps zur optimalen Fondzusammenstellung
geschrieben von Burkhard Strack

In Zeiten der Niedrigzinsen, gewinnen Fonds immer mehr an Bedeutung und werden von Anlegern mit Wunsch nach einer attraktiven Rendite bevorzugt. Doch im Gegensatz zum Tagesgeld oder einer Anlage in Festgeld, bringt ein eigener Fond gleichwohl Chancen und Risiken. Erfahren Sie hier, wie Sie sich Ihren eigenen Fond zusammenstellen.

Die Risiken lassen sich minimieren, in dem Sie den Fokus auf die eigene Zusammenstellung Ihres Depots lenken und sich nicht für vorgegebene Fondspakete entscheiden. Hier erfahren Sie, wie ein eigener Fond hohe Chancen und niedrige Risiken beinhaltet und eine attraktive Möglichkeit für renditestarke Anlagen ist.

1. Rohstoffe nur als Beimischung

Rohstoffe präsentieren sich mit einer starken Marktschwankung und sind daher im Bereich sicherer Fonds nur bedingt zu beachten. Da die Performance bei Rohstoffen aber durchaus sehr gut und von einer hohen Rendite begleitet sein kann, wäre der vollständige Verzicht keine rentable Lösung. Wird ein eigener Fond zusammengestellt, sollten Rohstoffe zwischen einem Sechstel bis einem Viertel ausmachen. Ist dies Ihr erster eigener Fond, sollten Sie keinesfalls den verbreiteten Börsenweisheiten folgen und zum Beispiel primär auf Rohstoffe setzen, da der Kurs derzeit günstig und ein Anstieg prognostiziert ist.

Unüberlegte und einseitige Entscheidungen können dazu führen, dass Ihr eigener Fond keinen Gewinn sondern ein Minus auf Ihre Agenda setzt. Rohstoffe unterliegen enormen Schwankungen und lassen sich aus diesem Grund nie auf lange Sicht prognostizieren.

2. Mischfonds sind die sicherste Alternative

Je mehr Fonds Sie mischen, umso geringer ist das Risiko eines Wertverlustes. Dabei bieten sich vor allem Aktien und Anleihen zu gleichen Teilen, wie auch Rohstoffe in oben aufgeführter Menge an. Je nach Aktienanteil wird ein eigener Fonds als konservativ oder aggressiv bezeichnet und lässt sich an Ihren speziellen Vorstellungen des Risikomanagements anlehnen. Mehr Aktien bedeutet, dass Sie ein höheres Risiko fahren, während mehr Anleihen die Sicherheit steigern und Risiken mindern.

Verzichten Sie auf vorgegebene Mischfonds und informieren sich mit einem Rückblick auf die letzten 6 Monate, welche Aktien und Anleihen besonders stabil oder tendenziell steigend präsent sind. Ein eigener Fond ermöglicht Ihnen eine alternative Auswahl zu klassischen Bankangeboten und ist Ihre Möglichkeit, sich für Angebote nach Ihrem eigenen Anspruch zu entscheiden und das Risiko selbst festzulegen.

3. Schwellenländer ja oder nein?

Schwellenländer bieten reichlich Wachstumspotenzial und erfreuen sich daher größter Beliebtheit. Wird eine breit gestreute Diversifizierung genutzt, können Schwellenländer durchaus ein Rendite-Booster und wirtschaftlich effizienter Ansatz sein. Orientieren Sie sich aber zu stark auf ein bestimmtes Land, können Sie durch Investitionen in Schwellenländern in kurzer Zeit viel Geld verlieren und erhöhen Ihre Risiken. Unter dem Etikett Schwellenland sind aktuell sehr viele Länder präsent, wodurch Sie Ihre Auswahl mit umfassender Marktkenntnis treffen und sich nicht von schnellen Renditeanstiegen leiten lassen sollten.

4. Ein eigener Fond besteht aus Vielfalt

Die Mischung zahlreicher Länder und Regionen, eine breite Verteilung der Branchen und die Orientierung auf Rohstoffe lediglich als Beimischung sind das Erfolgskonzept bei Depots. Wird ein eigener Fond zu einseitig gestaltet, steigern Sie Ihre Risiken und könnten im schlimmsten Fall alles verlieren. Setzen Sie sich eigene Verlustgrenzen und fixieren diese, sodass Sie beim Erreichen der Linie ad hoc eingreifen und Ihre vorab getroffene Entscheidung umsetzen können.

Ein wichtiger Bestandteil in Depots sind Indexfonds, für die Sie eine sehr geringe Gebühr begleichen und die in ihrer Konstanz für einen höheren Sicherheitsfaktor sorgen. Auch für die Obergrenze sollten Sie sich bei Ihrem Investment ein Ziel setzen und spätestens einschreiten, wenn nach Erreichung der Grenze Kurssenkungen zu beobachten sind.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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