Geldanlage

3 Anlageformen für Ihr Erspartes

Viele Menschen sind durch Niedrigzinsen, Altersarmut und unsichere Arbeitsplätze beunruhigt. Aus Mangel an sicheren Vorsorgemöglichkeiten greifen viele zur privaten Altersvorsorge. Dazu gibt es viele Möglichkeiten und Angebote. Im folgenden Artikel sollen deshalb einige verschiedene Möglichkeiten vorgestellt werden.

Lesen Sie hier, welche Anlageformen sich für Ihr Erspartes lohnen können.

1. Spareinlagen

Die Spareinlage – das ist das ganz normale Sparbuch. Diese Form der Anlage gehört zu den eher konventionellen Formen, ist also mit wenig Risiko verbunden. Wer eine Anlageform sucht, die viel Sicherheit bietet, ist hier gut beraten. Allerdings bietet diese Form der Anlage ausschließlich einen Ertrag in Zinsen an. Dazu ist anzumerken, dass die Rendite in Deutschland im Moment sehr gering ausfällt.

Abhängig vom Anlagezeitraum unterscheidet man zwischen Tagesgeld und Festgeld. Beim Tagesgeld haben Sie immer Zugriff auf Ihr Geld, wenn Sie es benötigen. Festgeld liegt für einen fest vereinbarten Zeitraum bei der Bank. Dafür erhalten Festgeldsparer eine höhere Rendite. In Deutschland tendiert diese jedoch aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsen trotzdem eher gen Null. Wer dagegen Spareinlagen im Ausland tätigt, kann dies zu günstigeren Konditionen tun. Auch ausländische Tages- oder Festgeldeinlagen sind sicher, dafür sorgt die Europäische Einlagensicherung.

2. Gold

Bei der derzeitigen turbulenten Geldpolitik und unsicheren Zinslage, vor allem in Deutschland, denken viele Sparer an Edelmetalle wie Gold. Gold gilt bekanntlich als sichere Anlageform, besonders in Krisenzeiten. Doch ist das wirklich so? Stefan Erlich, vom Expertenblog Kritische-Anleger.de hat diesen Mythos widerlegt. Denn nach einem Faktencheck, in dem er den Goldpreis mit dem Dax Index verglich, stellte er fest, dass während der Finanzkrise um 2008 der Goldpreis nicht nur nicht stieg, sondern sogar gesunken war. Gold kann durchaus mit steigender Inflation an Wert gewinnen, tut dies aber nicht zwangsweise. Wer aus diesem Grund in Gold investiert, tätigt keine sichere Anlage, sondern spekuliert.

Weiterhin hat Gold den Nachteil, dass die Barren im Tresor liegen, sich aber nicht, wie in Aktien investiertes Geld, vermehren. Es ist also kein aktives Investment. Betrachtet man den Goldpreis der letzten 100 Jahre, sieht man, dass dieser sehr instabil ist. Seit 2011 ist der Wert von Gold um etwa 50 % gefallen. Wann lohnt sich der Goldkauf? Gold ist als Notfallversicherung nicht zu verübeln, denn das Edelmetall wird immer einen gewissen Wert haben, auch wenn das letzte Papiergeld entwertet wurde. Erlich rät dazu, kleine Mengen zu kaufen, besonders Sammlermünzen.

3. Wohnungsbaugenossenschaften

Wohnungsbaugenossenschaften benötigen über das von den Mitgliedern eingezahlte Kapital hinaus Fremdkapital. Das wird durch Sparbriefe oder Festgelder realisiert. Um hier Geld anlegen zu können, müssen Sie zuerst Mitglied der Wohnungsbaugesellschaft werden, also Anteile zeichnen. Als Gegenleistung erhalten Sie Dividenden, sofern die Gesellschaft Profite erwirtschaftet und diese nicht für Rücklagen verwenden muss. Einmal Mitglied, können Sie die Sparprodukte (Sparbriefe etc.) der Gesellschaft nutzen, deren Verzinsung weitaus attraktiver ist als die Ihrer örtlichen Bank.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.