Wie Sie im Alltag sparen können

Wie Sie im Alltag sparen können

Der moderne Mensch mit Vollzeitjob hat viele Termine und keine Zeit, über ein paar kleine Alltagsdinge nachzudenken, die ihm viel Geld einsparen könnten, wie der Coffee-To-Go oder die Plastiktüte im Supermarkt. Hier erfahren Sie anhand von Rechenbeispielen, wie Sie durch Sparen im Kleinen groß ausgehen können.

Der Einkauf auf dem Weg nach Hause

Sie wollen den Einkauf noch schnell auf dem Weg nach Hause erledigen. Dies tun Sie in der Regel immer montags und mittwochs. Hinzu kommt ein Wocheneinkauf immer freitags oder samstags. Sie haben keinen Einkaufskorb oder Tüten dabei.

Selbst Menschen, die ein Auto haben und eigentlich bequem eine zusammenklappbare Kiste im Gepäckraum unterbringen könnten, vergessen dies oft. Jede Tüte im Supermarkt kostet: die kleinen 10 Cent, die großen 20. Denken Sie mal daran, wie Sie im Alltag sparen können. Bei drei Einkäufen wöchentlich ergibt sich folgende Rechnung:

  • 0,50 Euro pro Woche
  • 2,50 Euro pro Monat
  • 30 Euro pro Jahr
  • in 40 Jahren 1.200 Euro!

Der Coffee-To-Go auf dem Weg ins Büro

Der Abstecher in den Supermarkt auf dem Heimweg ist gar nicht mal so teuer. Teuer ist wenn man sich täglich auf dem Weg zur Arbeit einen Coffee-To-Go leistet. Hinzu kommt vielleicht noch ein Kaffee in der Mittagspause. Da es auch noch Urlaubstage gibt, kalkulieren wir einfach mal sehr konservativ mit nur einem Kaffee zum Mitnehmen pro Tag.

So ein Kaffee kostet mindestens 2,50 Euro, wofür man in der Regel heutzutage aber nur noch einen Espresso oder Filterkaffee erstehen kann. Kalkulieren wir also einfach mal mit einem Kaffee pro Tag zu 3 Euro. Dann ergibt sich folgende Rechnung:

  • 3 Euro pro Tag
  • 15 Euro pro Woche
  • 65 Euro im Monat

Verzichtet man nur auf diese beiden Punkte, haben Sie am Monatsende 70 Euro mehr in der Tasche.

Andere kleine aber teure Ausgabenlöcher

Zu diesen zwei kleinen Ausgaben im Alltag kommen oft weitere hinzu: Mittagspause, Lieferpizza, Bahnhofstoilette, Sonntagseinkäufe. Selbst wenn man sich nur ein belegtes Brot oder einen Salat beim Bäcker kauft, ist dies bedeutend teurer als sich das Essen zu Hause zu zubereiten. Und ehrlich gesagt, selbst gemacht schmeckt es meist auch deutlich besser. Die Inanspruchnahme eines Lieferservice ist ebenfalls sehr teuer. Meist kommt in diesem Fall noch ein Trinkgeld für den Fahrer hinzu.

Anstatt zu Hause noch einmal auf die Toilette zu gehen, fällt manchem noch unterwegs ein, dass es jetzt sein muss und es bleibt die teure Pay-Toilette für einen Euro. Beim Sonntagseinkauf an der Tankstelle zahlt man dann ein Drittel bis doppelt so viel im Vergleich zum Supermarkt – plus die Plastiktüte! Veranschlagen wir hier 20 Euro pro Monat, dann sind wir schon bei 90 Euro – und wahrscheinlich liegt die Summe eher jenseits der 100 Euro!

Abhilfe schaffen

Mit der Anschaffung einer kleinen, zusammenfaltbaren Einkaufstasche, einer Thermoskanne oder einem Thermo-Becher spart man 70 Euro, und den Rest durch bessere Planung. Wenn Sie alles ansparen, kommen hier im Jahr 1.200 Euro für einen Urlaub zusammen!

Veröffentlicht am 8. Mai 2013