Vermögenscontrolling – der Finanzprokurist an Ihrer Seite

Sind Sie sicher, dass Ihre Bank, Ihr Versicherungspartner oder Ihr Vermögensverwalter ausschließlich in Ihrem Sinne handelt? Können die angebotenen Produkte und die erbrachten Leistungen im objektiven Vergleich überzeugen? Haben Sie noch den Durchblick bei den täglichen Neuerungen an Anlageprodukten?
Unter dem Stichwort „Vermögencontrolling“ bieten erfahrene Experten eine unabhängige Kontrolle und Koordination Ihrer Finanzpartner.

Bankkunden wünschen sich eine unabhängige und transparente Vermögensverwaltung. In der Praxis wird dieser Wunsch jedoch selten Wirklichkeit. Die Bank-Angestellten stehen in einem Interessenkonflikt: Wählen sie das beste Finanzprodukt oder nicht doch lieber das hauseigene? Zahlreiche unabhängig durchgeführte Depotchecks haben gezeigt, dass dem Kunden nur selten die beste Alternative ins Portfolio gebucht wird. Auch bei den Gebühren fehlt es häufig an Transparenz, obwohl sie kräftig auf die Rendite drücken. Diese für den Anleger nachteilige Entwicklung greift das sogenannte Vermögenscontrolling auf: unabhängige Finanzexperten lassen Banken und Vermögensverwalter gegeneinander antreten, um ihre Performance zu testen. Die fähigsten Anlageprofis mit der höchsten Leistung und Konstanz in ihrer Vergleichsgruppe empfehlen die neutralen Dienstleister dann ihren Kunden.

Vermögenscontroller haben enge Kontakte zu Produktentwicklern, Finanzvertrieben, Privatbanken und selbstständigen Vermögensberatern. Dabei ermöglichen fest vereinbarte Honorare die notwendige Distanz. "Der Mandant kann sich somit sicher sein," so Sven Bayer vom Hanseatischen Büro für Nachlassplanung, " dass wir auschließlich in seinem Interesse agieren, eventuelle Erfolgsprämien und Provisionen geben wir vollständig an unsere Mandanten weiter." Regelmäßige Berichte zeigen transparent auf, wo wirklich Geld erwirtschaftet wird und wie viel es den Anleger kostet.

Häufig gehen die Aufgaben über das reine Vermögensontrolling hinaus. Werden neben den liquiden Vermögenswerten auch die Immobilien und Firmenbeteiligungen analysiert und betreut, entstehen ganzheitliche Betreuungsmandate in Form von "Family Offices". Gerade bei der  generationen-übergreifenden Planung und Optimierung der Familienvermögen seien Know-How und Neutralität in den Empfehlungen besonders wichtig, so Bayer. Eine Bank oder ein Wirtschaftsprüfer könnten dies häufig so nicht leisten, ist der Fachmann überzeugt.

Steuerliche Aspekte sind zudem ein wichtiger Baustein in der Anlagestrategie. Wichtige Steueränderungen wie die Einführung der Abgeltungsteuer zum 1. Januar 2009 müssen in die Vermögensplanung einfließen.

Vermögenscontroller seien gefragt, weil „vermögende Privatpersonen oder wohlhabende Familien dem undurchsichtigen Finanzmarkt oft ratlos gegenüber stehen", meint Bayer. „Sie können nur schwer unterscheiden, welche Angebote für ihre Situation die beste Alternative bieten."

Die Kosten für ein solches Mandat richten sich in der Regel nach dem Umfang des betreuten Vermögens. "Durch die bessere Performance in den Anlagen und die geringeren Bankkosten rechnet sich das für unsere Mandanten in jedem Fall", so Bayer.

Bundesweit haben sich einige Dienstleister dem Thema "Vermögenscontrolling" bzw. Family Office angenommen. Beispielhaft sei hier das Hanseatische Büro für Nachlassplanung (www.nachfolgebuero.de) genannt, welches die ganzheitliche und generationen-übergreifende Finanzplanung bietet.

Veröffentlicht am 28. Juli 2008
Autor
Sven Bayer