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Tipps für Versicherte: Ihr Versicherungsberater muss Provision offenlegen

Tipps für Versicherte: Ihr Versicherungsberater muss Provision offenlegen
geschrieben von Burkhard Strack

Seit dem 1. Juli 2008 müssen dem Versicherten bereits bei Vertragsabschluss Informationen zu Verwaltungskosten und Provisionen vorliegen. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass unseriöse Vermittler ihren Informationsvorteil Ihnen gegenüber ausnutzen, um Produkte zu verkaufen, die zwar für den Versicherer und den Vermittler sehr einträglich sind, aber nicht optimal mit Ihrem Bedarf übereinstimmen. Lesen Sie hier mehr über Ihre Rechte!

Offenlegung von Provisionen
Seit dem 1. Juli 2008 müssen Versicherungsvermittler ihre Provisionen offenlegen. Das heißt, Sie als Kunde haben das Recht zu erfahren, was der Vermittler an Ihnen gerade verdient. Eine solche Offenlegung soll verhindern, dass Vermittler – motiviert durch höhere Provisionserwartungen – Kunden Produkte anbieten, die ihrem Bedarf nicht vollständig entsprechen.

Der Versicherungsvermittler soll den Kundennutzen im Blick behalten. Deshalb sollen sämtliche Kosten, also auch die Verwaltungskosten, die für Sie entstehen oder auf Sie umgelegt werden, in Euro- und Cent-Beträgen aufgeführt werden, anstatt wie bisher in Prozentwerten. Fordern Sie aktiv eine solche Aufstellung, bevor Sie irgendetwas unterschreiben, denn freie Finanzvermittler sind von einer solchen Offenlegung nach einem BGH-Urteil (III ZR 196/09) ausgenommen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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