Tethering: Via Smartphone mit dem Laptop online gehen

Tethering: Via Smartphone mit dem Laptop online gehen

Mobil mit dem Laptop oder dem Tablet surfen: Dafür können Sie einen Surfstick oder eine extra Datenkarte verwenden. Oder Sie nutzen einfach Ihr Smartphone, das bereits einen Internet-Zugang hat. Denn darüber können auch andere Geräte online gehen. Das nennt sich dann „Tethering“. Lesen Sie hier, wie es funktioniert.

Tethering ist ein englisches Wort und heißt so viel wie "anbinden". Der Begriff ist mehr als passend, denn beim Tethering wird das internetfähige Smartphone an einen Laptop oder ein Netbook "angebunden" und dient sodann als Modem. Diese Anbindung kann per USB- oder seriellem Kabel geschehen, per Bluetooth, per WLAN oder in Einzelfällen auch per Infrarotschnittstelle IrDA. Bedenken Sie, dass Tethering über Bluetooth den Akku des Smartphones schneller verbraucht, während Tethering über USB  den Akku nicht beeinflusst. Von IrDA ist wegen mangelnder Signalstärke abzuraten. 

Welche Vorteile bietet Tethering?

Tethering ist gerade deswegen so praktisch, weil es einen zusätzlichen Datentarif oder Surfstick für den Laptop oder das Tablet überflüssig macht. Wenig erstaunlich also, dass viele Mobilfunkanbieter Tethering ungerne in ihren Datentarifen dulden. Lesen Sie hier, welche Mobilfunker es erlauben und welche nicht.

Das einzige Problem beim Tethering sind die Geschwindigkeitseinbußen im Vergleich zu einem normalen Datentarif. Selbst mit einem UMTS-Datentarif auf dem Smartphone übersteigt die Upload- und die Downloadgeschwindigkeit selten ein MB/s beim Tethering – für normales Surfen ist das allerdings völlig ausreichend.

Schauen Sie sich das experto.de-Video zum Thema Tethering an

In experto.de-Video erklären wir Ihnen, wie man mit einem Android-Smartphone eine Tethering-Verbindung kabellos einrichten kann. Das Smartphone wird dabei zu einem WLAN-Hotspot. Aber passen Sie auf, dass nicht fremde Personen sich in Ihr mobiles WLAN einloggen (etwa indem Sie eine Verschlüsselung einrichten). Sie könnten für Schäden wie illegale Downloads haftbar gemacht werden.

Veröffentlicht am 25. April 2012