Verbrauchertipps

Stromanbieter wechseln und Geld sparen

Stromanbieter wechseln und Geld sparen
geschrieben von Judith Hammer

Mein Tipp: Stromanbieter wechseln und Geld sparen! Viele Stromanbieter haben zum Jahresbeginn ihre Tarife erhöht, aber Sie als Kunde haben die Wahl: Mit einem Wechsel zu einem anderen Energieversorger lassen sich mehrere Hundert Euro pro Jahr einsparen.

Stromanbieter wechseln lohnt sich
Gerade zu Jahresbeginn herrscht bei vielen Verbrauchern Ebbe in der Haushaltskasse: Versicherungen werden fällig, Vereinsbeiträge stehen an. Und nun noch höhere Abschläge für Strom? Prüfen Sie, ob sich ein Wechsel lohnt.

Schritt für Schritt zum neuen Anbieter
Das sind die wichtigsten Schritte zum neuen Stromlieferanten:

  • Schauen Sie auf Ihrer letzten Stromrechnung ihren Verbrauch nach.
  • Falls Sie die Rechnung nicht zur Hand haben, können Sie folgende Richtwerte benutzen:
    • Single-Haushalt etwa 1500 kWh (Kilowattstunden)
    • Zwei-Personen-Haushalt 2800 kWh
    • Familie (4 Personen) 4000 kWh
  • Viele Internetportale bieten Ihnen einen Online-Preisvergleich an: Geben Sie dort Ihren Verbrauch ein, dazu noch Ihre Postleitzahl, und Sie erhalten eine Liste der günstigsten Anbieter in Ihrer Region.
  • Achten Sie neben dem Preis pro Kilowattstunde auf die Grundgebühr.
  • Einige Stromanbieter belohnen einen Wechsel mit einem Neukundenbonus.
  • Die Vergleichsportale ermöglichen oft den direkten Download von Formularen der Versorger zum Vertragsabschluss an. Aber Vorsicht: Prüfen Sie auf der Homepage des Unternehmens selbst nach, ob die Tarife und Vertragsbedingungen für Ihren geplanten Wechsel noch gelten.
  • Angebote mit Vorkasse locken mit Rabatten, bergen aber ein Risiko: Sie bezahlen für eine Leistung im Voraus, die Sie noch nicht erhalten haben. Ein Stromversorger kann wie jedes andere Unternehmen insolvent werden. In diesem Fall ist es sehr schwer, das Geld zurück zu bekommen.
  • Achten Sie auf Ökostrom: Darunter versteht man Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Über die Zusammensetzung des Stroms gibt der Stromanbieter Auskunft. Wichtig: Achten Sie auf unabhängige Zertifizierungen wie etwa das ok-power Label oder das Grüner Strom Label. Einige Energieversorger fassen den Begriff Ökostrom weit auf und verkaufen ihren Strom als solchen, obwohl er teilweise Atomstrom ist.

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Judith Hammer

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