Verbrauchertipps

Straßenmaut auch für PKWs

Auch der Pkw-Verkehr wird ab 2010 höchstwahrscheinlich mit einer Maut belegt, Autofahren wird sich danach deutlich verteuern – rechnen Sie mit 6 bis 10 Cent Mehrkosten pro Kilometer. Bislang hält sich die Politik zwar bedeckt. Die Pläne stecken noch in der Schublade, aber der Druck wird zunehmen, diese auch umzusetzen.

Die Gründe für die Straßenmaut:
  • Maut macht staufrei. Prof Kara Kockelman, University of Texas, hat das an Beispielen nachgerechnet. Ihr Vorschlag: Je stärker eine Straße befahren wird, desto höher die Maut. In Stoßzeiten ist der Preis für das Autofahren hoch, in Nebenzeiten niedrig. Diese dynamische Preissetzung unterbindet Staus und macht die Fahrten im Berufsverkehr um 40 km/h im Durchschnitt schneller.
  • Maut erspart Neubauten. Besonders in Ballungsräumen erweist sich die Bezahlstraße als Alternative zum Neubau: Durch Bepreisung lohnt sich ein Teil der geplanten Fahrten nicht mehr, das Verkehrsaufkommen geht zurück.
  • Maut beschleunigt Privatisierung. Die öffentliche Hand wird mittelfristig nicht mehr das gesamte Straßennetz finanzieren, bauen und betreiben. Denn auf ihrer Agenda steht ganz oben, dass der Staatsanteil am Volkseinkommen gesenkt und die Verschuldung gebremst werden soll. Deshalb wird es künftig mehr als bislang privat finanzierte und betriebene Straßen geben.
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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.