Verbrauchertipps

So backen Sie eine herzhafte Gemüsetorte

Sie suchen ein vegetarisches Gericht für Weihnachten? Dieser Gemüse-Pie mit reichhaltigen Zutaten lässt sich einfach zubereiten, ist nicht nur für Vegetarier und Veganer ein Genuss und schmeckt nicht nur an Weihnachten.

Nicht alle Pasteten und Kuchen müssen mit Ei oder Eiprodukten zubereitet werden. Der folgende Gemüse-Pie eignet sich hervorragend für alle Vegetarier, Veganer und alle, die allergisch gegen Eier sind. Er ist aber auch ein Genuss für alle Nicht-Vegetarier. Veganer können anstatt der Butter Pflanzenmargarine und anstelle der Sahne Sojasahne verwenden.

Eifreier Gemüsekuchen

Zutaten:

  • 300 Gramm Mehl
  • 125 Gramm weiche Butter oder Margarine
  • 1/4 Teelöffel Meersalz
  • 6-8 Teelöffel kaltes Wasser

Zutaten für die Teigfüllung:

  • 5 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 mittelgroße Karotten
  • 1 Strunk Brokkoli
  • 1 kleine Packung Tiefkühlerbsen (etwa 150 Gramm)
  • 1 kleine Packung Tiefkühlmais, alternativ eine kleine Dose
  • 1 kleine Zwiebel
  • 4 Esslöffel Butter oder Margarine
  • 1/2 Teelöffel getrockneter Thymian
  • 1/4 Teelöffel Salbei
  • 1/2 Teelöffel Kräutergewürz
  • 1/4 Teelöffel Muskat
  • 4 Esslöffel Mehl
  • 1 Gemüsebrühwürfel (in 1/4 Tasse heißem Wasser aufgelöst)
  • 2 Becher Schlagsahne oder Sojacreme (z. B. Soya Cuisine von Provamel)

Zubereitung der Gemüsetorte

Zunächst wird der Teig zubereitet

  1. Mehl, Butter (Margarine), Salz und Wasser in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten. Bei Bedarf Wasser oder Mehl zugeben. Der Teig ist fertig, wenn er sich vom Schüsselrand abhebt.
  2. Zu einer Kugel formen, in Backpapier einwickeln und für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
  3. Während der Teig im Kühlschrank ruht, werden die Karotten und Kartoffeln geschält, geviertelt und dann weich gedämpft. Dazu braucht man keinen Dampfkochtopf, ein normaler Dampfeinsatz, der sich variabel jedem Kochtopf anpasst, reicht vollkommen aus.
  4. Danach werden die Brokkoliröschen etwa fünf Minuten lang gedämpft – nicht länger, ansonsten werden sie zu weich.

Zubereitung der Gemüsefüllung

  1. Nun die Hälfte der Butter (Margarine) in einer großen Pfanne oder einem großen Topf zum Schmelzen bringen, die Zwiebel zufügen und glasig dünsten.
  2. Die weich gedämpften Karotten und Kartoffeln zugeben und unter Rühren zwei bis drei Minuten kochen.
  3. Dann die Erbsen und den Mais (tiefgekühlt oder aufgetaut) hinzufügen und bei niedriger Temperatur etwa zehn Minuten kochen. Hin und wieder umrühren.
  4. Danach die Brokkoliröschen zugeben.
  5. Thymian, Salbei und Kräutersalz zufügen und umrühren.
  6. Die Gemüsemischung vom Herd nehmen und abkühlen lassen, während die Cremesoße zubereitet wird.
  7. Die restliche Butter (Margarine) in einem Topf zum Schmelzen bringen.
  8. Das Mehl hineinrühren und die Gemüsebrühe zugeben.
  9. Langsam, unter ständigem Rühren die Sahne zufügen, bis die Mischung dick wird. Bei Bedarf Mehl zugeben.
  10. Muskat hinzufügen.
  11. Nun die Creme unter das Gemüse heben, gut durchmischen und abkühlen lassen, während der Teig ausgerollt wird.

Backen der Gemüsetorte

  1. Zuerst wird allerdings der Backofen auf 180 Grad vorgeheizt.
  2. Dann wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und in zwei Hälften geteilt.
  3. Die eine Hälfte wird auf Backpapier oder einer bemehlten Fläche ausgerollt, sodass sie in eine Springform von etwa 25-26 cm Durchmesser und 5 cm Tiefe passt.
  4. Den Teig in die Springform legen und das Gemüse hineinfüllen.
  5. Dann die zweite Hälfte des Teiges ausrollen und die Füllung damit bedecken – den Teig am Rand nach unten drücken, sodass er sich mit dem Teigboden verbindet.
  6. Mit einer Gabel in den Teigdeckel stechen.
  7. Den Teigdeckel mit etwas geschmolzener Butter bestreichen und bei 180 Grad etwa 40-45 Minuten backen – der Gemüsekuchen ist fertig, wenn die Kruste goldbraun geworden ist.

Damit der Gemüsekuchen beim Schneiden nicht auseinander fällt, sollte man ihn auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Die Reste können ohne weiteres am nächsten Tag nochmals aufgewärmt werden, sie schmecken aber auch kalt ganz hervorragend!

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Cornelia Lohs