Verbrauchertipps

Secondhandkleidung: 5 Tipps, die Sie beim Shoppen beachten sollten

Secondhandkleidung feiert in den letzten Jahren ein echtes Revival. Das könnte vermutlich daran liegen, dass viele Menschen ganz einfach keine Lust mehr auf schadstoffbelastete Billigkleidung aus Fernost haben, wie Sie zahlreich im Discounter zu finden ist. Vielleicht soll auf diese Weise aber auch das ultimative Designerstück zum Schnäppchenpreis gefunden werden.

Häufig steht auch der Umweltschutz ganz oben auf der Liste. Schließlich landet die Secondhandkleidung nicht einfach im Zerreiß-Wolf und ist damit ökologisch. Doch welchen Grund Sie auch immer haben, sich für Secondhandkleidung zu entscheiden, beim Kauf sollte Einiges beachtet werden.

1. Keine hohen Erwartungen

Zunächst einmal sollten Sie realistisch bleiben und hohe Erwartungen herunterschrauben, bevor Sie einen Secondhandladen betreten. Wenn Sie glauben, dass Sie das echte Louis Vuitton Täschchen für einen Zwanziger abschießen, könnten Sie schnell enttäuscht werden. Natürlich gibt es solche Schnäppchen. Jedoch sind diese ebenso schnell weg, wie sie den Weg in den Secondhandladen gefunden haben.

Deshalb sollten Sie keine hohen Ansprüche stellen und sich stattdessen darauf fokussieren, viel Zeit für die Schnäppchenjagd zu investieren. Gehen Sie zu unterschiedlichen Zeiten und an unterschiedlichen Tagen shoppen. Denn viele Shopbesitzer räumen ihre Waren nach keinem bestimmten Zeitplan in den Verkauf.

Auf diese Weise können beispielsweise Mittwochnachmittag die Spenden aus dem Lager in den Verkaufsraum geräumt werden, während am Freitag um 10:00 der Kleiderschrank einer Markensammlerin aufgelöst und im Seconhandladen abgegeben wurde. So willkürlich die Schnäppchensuche auch ist, so realistisch sollten Ihre Erwartungen beim Kauf von Secondhandkleidung sein.

2. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit

Wer einen Seconhandladen aufsucht muss sich mit dem Gedanken abfinden, nicht fündig zu werden. Das liegt aber nicht daran, dass ausschließlich schlechte Seconhandkleidung verkauft wird, sondern ganz einfach daran, dass das Konzept nicht zur Person passt. Ähnlich wie bei Neuwaren, gestalten auch Seconhand-Shopbesitzer individuelle Konzepte und richten sich an eine bestimmte Zielgruppe. Wenn Sie also nichts finden, liegt das vermutlich daran, dass das Konzept nicht zu Ihnen passt und Sie kein Teil der Zielgruppe sind. Versuchen Sie es daher einfach in einem anderen Shop.

3. Lassen Sie sich Zeit

Viele Shops sind bunt durchmischt, weshalb die Lieblingsteile auf den ersten Blick nicht gefunden sind. Lassen Sie sich deshalb Zeit, um die Kleidung die Sie anprobieren möchten, auch auf sich wirken zu lassen. Viele Teile sehen nämlich erst auf dem zweiten Blick heiß aus. Planen Sie deshalb mindestens 20 Minuten für den Shopbesuch ein.

4. Kennen Sie Ihren Körper

Wer die Problemzonen und die Vorzüge des eigenen Körpers kennt, kann sich im Secondhandladen darauf konzentrieren, was zu ihm passt und findet somit schnell die richtige Secondhandkleidung.

5. Die richtige Basis finden

Wer sich im Seconhandshop darauf konzentriert, viele verschiedene Teile zu kombinieren, um einen angesagten Stilmix zu kreieren, läuft schnell Gefahr die falsche Secondhandkleidung zu kaufen. Bleiben Sie erst einmal "basic" und konzentrieren Sie sich auf jedes Teil im Einzelnen.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.