Verbrauchertipps

Leasen oder Kaufen: Was ist der bessere Weg zum Wunschauto?

Unabhängig davon, ob man einen Wagen für den Job braucht oder endlich privat sein Wunschauto fahren möchte – ein Auto zahlt man meist nicht aus der Portokasse. Deshalb sollt man sich vorher reiflich überlegen, welche Art der Finanzierung man besser stemmen kann: kaufen oder leasen?

Variante 1: Leasing

Bei dieser Form der Finanzierung schließt man quasi einen Mietvertrag für das Auto ab. Mit der monatlich fälligen Rate zahlt man also für die Nutzung des Autos, aber nicht für das Auto selbst. Im Leasingvertrag wird die Zeit der Nutzungsdauer festgelegt. Nach deren Ablauf gibt man das Auto dann wieder beim Händler ab. Möchte man es im Anschluss kaufen, muss man Rücksprache mit dem Händler halten, der sich aber oftmals solchen Vorhaben nicht in den Weg stellt.

Der Vorteil beim Leasing ist, dass man keine Probleme mit dem Wertverlust des Autos hat. Kauft man hingegen selbst einen Wagen und möchte ihn nach ein paar Jahren weiterverkaufen, muss man häufig mit großen Abschlägen rechnen. Beim Leasing kommt man lediglich für Verschleiß und eventuelle Beschädigungen auf. Will man jedoch vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen, muss man auf einen verständnisvollen Leasinggeber hoffen. Die Leasingfinanzierung ist für Gewerbetreibende und Freiberufler besonders lukrativ, da sie die Leasingraten als Betriebsausgaben von der Steuer absetzen können.

Variante 2: Autokauf

Der Kauf eines Autos hat den Vorteil, dass man nach den geleisteten Zahlungen auch der Eigentümer des Autos ist. Statt das Auto aber mit einem Schlag zu bezahlen, kann man es mithilfe eines Autokredits auch über mehrere Monate finanzieren. Dazu bieten diverse Banken einen speziellen Autokredit an, so wie beispielsweise die Norisbank.

Dort kann man sich auch vorab online ausrechnen, welche monatliche Belastung bei welcher Kreditsumme auf einen zukäme. Neben einer Finanzierung durch einen Bankkredit ist auch eine Autofinanzierung möglich, die direkt über den Hersteller oder eine Autobank läuft. Der Kunde schließt den Vertrag dann direkt im Autohaus ab. Das hat den Vorteil, dass er für Autokauf und -finanzierung denselben Ansprechpartner hat.

Statt eine spezielle Autofinanzierung zu nutzen, kann man aber auch einen herkömmlichen Ratenkredit bei der Hausbank beantragen. Allerdings schöpft das oft den gesamten verfügbaren Kreditrahmen aus, sodass unvorhergesehene Kosten nicht durch einen zweiten Kredit aufgefangen werden können. Deshalb empfiehlt sich eine separate Autofinanzierung. Diese wird in vielen Fällen auch trotz Schufa-Eintrag gewährt.

Viele Kreditinstitute und Banken machen die Vergabe von Krediten von anderen Bonitätsmerkmalen abhängig.
Zur Sicherheit wird der Fahrzeugbrief nach dem Autokauf oftmals bei der Bank verwahrt und es wird geprüft, ob oder wie viele weitere Ratenkredite bestehen. Außerdem ist vielen Kreditgebern wichtig, dass der potentielle Autokäufer seit mindestens sechs Monaten in einem festen Arbeitsverhältnis steht. Das soll sicherstellen, dass er die monatlichen Raten auch zahlen kann.

Fazit: Letzten Endes hängt die Art der Finanzierung davon ab, für welchen Zweck man das Auto nutzen will. Selbstständige profitieren durch die steuerlichen Absetzungsmöglichkeiten oft von einem Leasingvertrag, während Privatnutzern eine große Auswahl an günstigen Autokrediten zur Verfügung steht.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.