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Finanzplanung – Was ist der Cost-Average-Effekt?

Der Cost-Average-Effekt (oder auch „Durchschnittskosteneffekt“) ist ein Effekt, der bei der regelmäßigen Anlage gleich bleibender Beträge in Investmentfonds entsteht.

Dabei führen Kursschwankungen der Fondsanteile dazu, dass der Anleger im Durchschnitt seine Anteile bei gleich bleibenden Raten (z.B. monatlich für 100 Euro)günstiger erhält, als wenn er regelmäßig zu unterschiedlich hohen Preisen eine gleich bleibende Menge von Anteilen (z.B monatlich 5 Fondsanteile) kauft. Denn bei hohen Anteilspreisen werden automatisch weniger Anteile gekauft, bei niedrigen Anteilspreisen entsprechend mehr.

Im Verlauf des Ansparens sammelt sich jedoch immer mehr Kapital an, das ganz den Schwankungen der Anteilspreise unterliegt. Da die einzelne Rate einen immer kleiner werdenden Bruchteil dieses Kapitals ausmacht, nimmt der Durchschnittskosteneffekt mit zunehmender Laufzeit eines Sparplans immer weiter ab. Das angesparte Vermögen verhält sich jetzt so, als hätte man einmalig einen Geldbetrag in dem Fonds angelegt- sowohl nach oben als auch nach unten.

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Sven Bayer