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Finanzen: Kindergeld bei Au-pair-Aufenthalt

Als Eltern haben Sie auch dann einen Anspruch auf Kindergeld, wenn Ihr volljähriges Kind als Au-pair-Kraft ins Ausland geht. Das hat der Bundesfinanzhof (Az.: VIII R 8/04) entschieden. Voraussetzung ist, dass das Kind mindestens 10 Stunden pro Woche Sprachunterricht erhält.

Beträgt der Sprachunterricht weniger als 10 Stunden, müssen Sie trotzdem nicht den Kopf in den Sand stecken: Denn auch ein Sprachunterricht von weniger als 10 Stunden wöchentlich kann ausreichen, um ihn als Ausbildung zu werten, sodass der Kindergeldanspruch nicht verloren geht.

So genügen weniger als 10 Stunden beispielsweise, wenn ein Einzelunterricht absolviert und die Vor- und Nachbereitung mehr Zeit erfordert oder wenn neben dem Sprachunterricht zusätzliche fremdsprachenfördernde Tätigkeiten übernommen werden und das Kind etwa an Vorlesungen teilnimmt. Wichtig ist, dass das Kind nicht die Einkommensgrenze von 7.680 Euro überschreitet, damit der Kindergeldanspruch nicht verloren geht. Zu den Einkünften eines Au-pairs zählen vor allem das Taschengeld, die freie Verpflegung (für 2005 pauschal 200,30 Euro pro Monat) und die freie Unterkunft (für 2005 sind dies allgemein 194,20 Euro pro Monat oder, falls sich die Unterkunft im Haushalt des Arbeitsgebers befindet, 165,07 Euro).

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.