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Energiesparen: PCs zu lange unter Strom

Energiesparen: PCs zu lange unter Strom
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geschrieben von experto.de

Der Computer ist aus vielen deutschen Haushalten nicht mehr wegzudenken und ist bei 90% aller privaten Nutzer sogar täglich in Betrieb. Dabei bleibt der PC häufig länger eingeschaltet, als er tatsächlich genutzt wird und verbraucht so unnötig Strom. Auch die Energiesparfunktion des Computers wird nur von knapp der Hälfte aller PC-Nutzer bewusst aktiviert. 19% ist diese Stromspar-Möglichkeit gänzlich unbekannt. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage, die im Auftrag der Initiative EnergieEffizienz durchgeführt wurde.

Bei fast der Hälfte aller Befragten läuft der private PC nicht länger als eine Stunde am Tag. Bei der Gruppe der Vielnutzer (12%) ist der heimische Computer dagegen jeden Tag mehr als fünf Stunden in Betrieb. Durchschnittlich ist der private PC damit rund drei Stunden täglich eingeschaltet – aktiv genutzt wird er aber nur circa zwei Stunden. Bei Flatratenutzern (40% der Befragten) läuft der Computer im Durchschnitt sogar mehr als 2 Stunden täglich, ohne dass daran gearbeitet wird.

Voraussetzung für eine stromeffiziente Nutzung des Computersystems ist die Aktivierung der Energiesparfunktion, über die die meisten Betriebssysteme verfügen. Doch lediglich 48% der Befragten gaben an, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Die Energiesparfunktion schaltet einzelne Komponenten, wie Bildschirm oder Festplatte, ab oder fährt den gesamten PC nach einer gewissen Zeit automatisch in den Stand-by- oder in den Ruhezustand. Befindet sich der PC im Ruhezustand, verbraucht er bis zu 90% weniger Strom.

Unter Umständen ist die Energiesparfunktion bereits beim Kauf des Gerätes aktiviert, dies sollte aber vom Nutzer überprüft und die Einstellung im Hinblick auf Stromeffizienz und eigene Nutzergewohnheiten optimiert werden.

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