Verbrauchertipps

Die 5 besten Tipps für mehr Umweltschutz im Unternehmen

Die 5 besten Tipps für mehr Umweltschutz im Unternehmen
geschrieben von Burkhard Strack

Das Bewusstsein für den Schutz der Umwelt ist heute bei vielen Unternehmen und Kunden stark ausgeprägt. Der Wunsch nach nachhaltiger Produktion und Arbeitsweise wird dabei nicht nur unternehmensintern geweckt. Auch die Kundschaft selbst nimmt inzwischen einen großen Einfluss auf betriebliche Prozesse. So entscheiden sich immer mehr Verbraucher für Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, die im Bereich des Umweltschutzes mit gutem Beispiel voran gehen.

Nachhaltige Strategien und ein gutes Umweltmanagement sind daher mehr als bloße Theorie, sondern längst schon zu einem wichtigen Teil des Marketings geworden. Dabei ist es für Unternehmen nicht schwer, erste Schritte in Richtung Umweltschutz zu gehen. Der klare Vorteil: Betrieblicher Umweltschutz steigert nicht nur die Attraktivität des Unternehmens, sondern ist auch ein effektiver Kostensenker. Die fünf folgenden Tipps ermöglichen einen unkomplizierten Start.

1. Verbrauchsmaterialien verantwortungsbewusst auswählen

Nahezu jedes Unternehmen verbraucht während der täglichen Arbeit diverse Materialien. Papier, Toner und Druckertinte sind hierbei Faktoren, die unter Umständen für eine Belastung der Umwelt sorgen können.

Unternehmen, die stets neue Tintenpatronen beziehen und reinweißes Papier nutzen, verhalten sich nur wenig umweltfreundlich. Besser ist es, auf Recyclingpapier umzusteigen, denn hierdurch lassen sich sogar die Kosten für Verbrauchsmaterialien senken: „A4-Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel in 70er und 80er Weiße kosten fünf bis zehn Prozent weniger als vergleichbare Primärfaserpapiere, die 90er Weiße etwa gleich viel, die 100er Weiße knapp zehn Prozentmehr.“

(Quelle: )

Auch bei der Beschaffung von Druckerpatronen und Tonerkartuschen können Unternehmen umweltfreundlicher und nachhaltiger handeln. So empfiehlt es sich, nicht auf erstbefüllte Patronen und Kartuschen zu setzen, sondern recycelte Modelle zu nutzen. Diese werden von professionellen Dienstleistern aufbereitet und wiederbefüllt. Auch hier ergibt sich erneut ein gewisser Sparfaktor, da die recycelten Patronen und Kartuschen zumeist deutlich günstiger erhältlich sind als Neuware.

Um dem Umweltschutz-Gedanken dauerhaft gerecht werden zu können, sollten Unternehmen die leeren Patronen und Kartuschen dem Recycling-Kreislauf erneut zuführen. Hierdurch verringert sich der Bedarf an neuen Produkten und die negativen Auswirkungen der Produktion sinken.

2. Fuhrparkmanagement umweltfreundlich gestalten

Der Fuhrpark ist ein Bereich mit viel Optimierungspotenzial. Sowohl finanziell als auch im Hinblick auf den Umweltschutz ist es lohnenswert, den unternehmerischen Bedarf festzustellen und die aktuell verwendeten Strategien zu überdenken. Dabei ist es gut möglich, dass die Anzahl der Wagen im Fuhrpark sich nach der Optimierung sogar verringern kann. Gemeinsam mit ihr sinken folglich auch der CO2-Ausstoß und Benzinverbrauch, den die gesamte Flotte auf sich vereint.

Selbstverständlich könnte auch die konsequente Umstellung des Fuhrparks auf umweltfreundliche Fahrzeuge mit Elektro- oder Gasantrieb erfolgen. Hier jedoch sind die Kosten vergleichsweise hoch, weswegen Unternehmen diesen Schritt nur selten gehen.

Sinnvoll kann es jedoch sein, die Wagen des Fuhrparks mit GPS-Sendern auszustatten. So lassen sich Fahrwege und aktuelle Positionen aller Fahrzeuge bestimmen und Routen besser aufeinander abstimmen. Letztlich ist es hierdurch möglich, die jährlich gefahrenen Kilometer und somit auch den CO2-Ausstoß zu senken.

Bei einer großen Anzahl an Fahrzeugen ist die Einführung von GPS-Technologie selbstverständlich ein umfangreiches Projekt, weswegen es sich lohnen kann, zunächst nur einen Teil der Flotte damit auszustatten. Bei den Business Lösungen der Bornemann AG können sich Interessierte über Systeme für unterschiedliche Fahrzeugmengen informieren.

3. Mülltrennung im unternehmerischen Alltag einführen

Auch Mülltrennung spielt beim Umweltschutz eine entscheidende Rolle. Alle Mitarbeiter des Unternehmens sollten daher die Möglichkeit haben, die wichtigsten Abfallgattungen voneinander getrennt zu entsorgen. Dies ist vergleichsweise schnell und unkompliziert umsetzbar. Mit verschiedenen Abfalleimern in den Büroräumen, die vor ihrem Einsatz entsprechend beschriftet werden, gelingt den Mitarbeitern die Mülltrennung schon von Beginn an.

Die 5 besten Tipps für mehr Umweltschutz im Unternehmen

Sichtbare Beschriftungen erleichtern die Umsetzung einer effektiven Mülltrennung.

(Quelle: blickpixel (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Fällt im Unternehmen von einer Sorte besonders viel Müll an, so kann sich auch eine zentrale Sammelstelle als vorteilhaft erweisen. Ein Altpapiercontainer auf dem Hof ermöglicht es allen Verantwortlichen, ihre Abfalleimer regelmäßig zu entleeren und den anfallenden Müll aus Platzgründen nicht etwa falsch zu entsorgen.

4. Das Umweltbewusstsein der Mitarbeiter schärfen

Es gibt in Unternehmen zahlreiche Faktoren, die das Umweltverhalten nachhaltig beeinflussen. In jedem Fall tragen alle Mitarbeiter eine besonders große Verantwortung, da sie in den vielen Bereichen des Umweltschutzes über Wohl und Wehe der gewählten Strategien entscheiden. Möchte ein Unternehmer künftig den Fokus stärker auf eine umweltfreundliche Wirtschaft setzen, so sollte er seine Angestellten keinesfalls uninformiert lassen.

Es lohnt sich, eine allgemeinverbindliche Liste mit Regeln aufzustellen, die die Mitarbeiter künftig berücksichtigen sollen. Die bereits genannte Mülltrennung, die sparsame Nutzung von Papier und Tinte und auch das richtige Lüften können Bestandteil dieser Liste sein. Abteilungsleiter nehmen dann im besten Fall eine Kontrollfunktion wahr, indem sie ihre Mitarbeiter stets zu umweltfreundlichem Handeln anhalten.

Ein sinnvoller Schritt bei der Schärfung des Umweltbewusstseins aller Mitarbeiter sind auch themenspezifische Schulungen. Es gibt heute ein breites Angebot an Schulungsmaßnahmen, die auch innerbetriebliches Umweltmanagement und entsprechende Verhaltensweisen thematisieren. Mit professioneller Anleitung fällt es vielen Interessierten oft leichter, sich an neue Vorgaben und Abläufe zu gewöhnen.

5. Beleuchtung intelligent nutzen

Beleuchtung im Unternehmen wird heute an vielen Punkten nicht wirtschaftlich eingesetzt. Oftmals brennt von früh bis spät das Licht in allen Räumen, obwohl es keinen Zweck erfüllt. Während des Tages, wenn ausreichend Sonnenlicht durch die Fenster in die Büroräume dringt, braucht es in der Regel keine künstliche Beleuchtung. Es ist daher empfehlenswert, die Beleuchtung der Innenräume nur dann einzuschalten, wenn vor den Fenstern Dunkelheit herrscht, oder die Witterungsverhältnisse einen Verzicht auf künstliche Beleuchtung nicht zulassen.

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Tagsüber kann in fensterreichen Büros getrost auf künstliches Licht verzichtet werden.

(Quelle: moerschy  (CC0-Lizenz)/ pixabay.com)

Um die umweltfreundliche Gestaltung der Beleuchtung möglichst unkompliziert umsetzen zu können, lohnt sich auch der Einsatz zentraler Steuerelemente. Mit diesen lässt sich das Licht im gesamten Gebäude am Ende eines Arbeitstages abschalten, sodass keine Lampe während der Nachtstunden brennt.

Unternehmen, die zusätzlich auf Energiesparleuchten umsteigen, senken gemeinsam mit dem Stromverbrauch auch die hieraus resultierenden Kosten.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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