6 Fragen, die Sie sich vor dem Kauf eines E-Bikes stellen sollten

Lesen Sie hier welche Fragen vor dem Kauf eines E-Bikes geklärt werden sollten.

Das E-Bike ist die neue, moderne Alternative zum klassischen Fahrrad. Weil diese wegen dem Elektromotor etwas teurer in der Anschaffung sind, gilt es sich den Kauf gut zu überlegen. Wichtig ist in jedem Fall, dass das E-Bike auf die eigenen Wünsche und Anforderungen hin gekauft wird. Nur so kann es sein volles Potential und viel Spaß liefern.

Weiterhin werden unter dem Begriff E-Bike auch Pedelecs zusammengefasst. Sie sollten sich daher im Vorfeld informieren, ob es ein vollwertiges Elektrobike oder doch eher ein Pedelec sein soll. Die folgenden 6 Fragen gilt es unbedingt vor dem Kauf zu stellen – deren Antworten beeinflussen maßgeblich die Wahl des Fahrrads.

1. Lieber ein klassisches E-Bike oder ein Pedelec?

Pedelec steht kurz für „Pedal Electric Cycle“. Bei diesen wird zwar ein Motor verbaut, der aber eher unterstützend wirkt. Das Pedelec wird also immer noch mit Muskelkraft betrieben. Es ist eine gute Wahl, wenn Sie gern selber in die Pedale treten und sich beispielsweise bei Bergfahrten eine Unterstützung wünschen oder bei längeren Strecken gern einmal kurze Erholungsphasen einstreuen.

Ein klassisches E-Bike hingegen bezeichnet ein Rad, welches komplett über den Motor gesteuert wird. Ähnlich wie bei einem Motorrad, finden sich am Lenker beidseitig Griffe, mit denen beschleunigt beziehungsweise verlangsamt werden kann. Häufig wird der Begriff heute aber als Oberbegriff für die gesamte Sparte der Elektro-Fahrräder bezeichnet. Daher sollten Sie sich im Vorfeld einerseits die Frage stellen, welche Form des Rades Sie genau wünschen und sich zugleich darüber informieren, welche Bezeichnung zutrifft.

2. Welche Distanz wird mit dem Rad zurückgelegt?

Die typischerweise zurückgelegte Strecke ist ein elementarer Einflussfaktor beim Kauf. Bis zu einer Strecke von rund 25 Kilometer müssen Sie sich beim Kauf normalerweise keine Gedanken machen. Legen Sie hingegen durchaus auch 50 Kilometer oder mehr am Tag zurück, sollten Sie sich genau über die Leistungskraft vom Akku informieren – und eventuell sogar einen Ersatz-Akku bei sich führen. Hier spielt auch eine Rolle, ob Sie auf Ihrer typischen Strecke eine Möglichkeit haben den Akku neu aufzuladen.

3. Wird ein Rücktritt gewünscht?

Möchten Sie einen Rücktritt bei Ihrem Rad haben, müssen Sie beim Kauf üblicherweise den Vorderradantrieb wählen oder ein Rad mit Mittelmotor kaufen, welches zusätzlich einen Rücktritt zulässt. E-Bikes mit Heckmotor haben normalerweise keinen Rücktritt. Ausnahmen gibt es zwar auch hier, diese sind aber durchaus selten.

4. Welche Art von Antrieb wird gewünscht?

Eine Frage, die Sie sich zusätzlich zu Frage 3 stellen können. Alle Antriebsarten haben verschiedene Vor- und Nachteile. Ein sehr preisgünstiges E-Bike mit einem Vorderradantrieb fährt sich oftmals etwas ruckelig, was besonders bei längeren Strecken stören kann. Zugleich laufen Räder mit Vorderradantrieb häufiger nach. Der Heckantrieb hingegen hat, wie bereits erwähnt, normalerweise keinen Rücktritt. Bei einem Mittelmotor leidet unter Umständen die Schaltung – hier sollte dann eine Schubabschaltung gewählt werden.

5. Was gilt es bei den Akkus zu berücksichtigen?

Der Akku in einem E-Bike sollte mindestens eine Garantie von ein bis zwei Jahren beziehungsweise 500 bis 1000 Vollladezyklen besitzen. Zugleich unterscheiden diese sich in der Kapazität. Ein „großer“ Akku gilt als solcher, wenn er über 600 Wattstunden leisten kann. Unter 400 Wattstunden gilt der Akku als „klein“.

6. Benötigen Sie weiteres Zubehör?

Ihr gewünschtes Zubehör spielt beim Kauf ebenfalls eine Rolle. Möchten Sie beispielsweise einen Kindersitz oder einen Korb montieren, muss das Rad dafür entsprechend beschaffen sein. Informieren Sie sich daher beim Verkäufer, ob die notwendigen Teile vorhanden sind und das Rad nicht an Balance verliert, wenn sie montiert werden.

Veröffentlicht am 15. Juli 2016
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