6 aus 49: Tipps und Tricks für das Lottospielen

6 aus 49: Tipps und Tricks für das Lottospielen

Der Traum vom großen Gewinn: Wer hat sich nicht schon einmal gewünscht, eine beachtliche Summe an Geld zu gewinnen und somit alle Geldsorgen für immer los zu sein? Richtig wohl beinahe jeder. Bei Gewinnspielen, Glücksspielen oder anderen Formen, sich eine Gewinnchance zu sichern, haben wohl schon einige Ihr Glück auf die Probe gestellt.

Lotto, insbesondere das Spiel 6 aus 49, ist weltweit das populärste Gewinnspiel. Allein in Deutschland versuchen mehr als 30 Prozent der Bürger ihr Glück – auch bei 6 aus 49 spielen zahlreiche Lottohänger – und verfolgen den Traum nach dem großen Geld. Andere Glücksspiele genießen eher einen zwielichtigen Ruf, währenddessen sich das Lottospiel als ein seriöses Glücksspiel in der Gesellschaft etabliert hat.

Die Ursprünge des Lottospiels gehen zurück bis in das Jahr 1620 und dieses nahm seinen Anfang im italienischen Genua. Allerdings hatte die "Lotto di Genova" wenig mit Glücksspiel zu tun, denn es ging vielmehr um die Wahl von fünf Ratsherren. So wurden 90 verschiedene Namen auf "Lose" geschrieben und anschließend fünf Lose gezogen. Es handelte sich sozusagen um die Ziehung "5 aus 90".

Diese Ziehung gab es dann im Jahr 1953 auch in Berlin und nur zwei Jahre später wurde der erste Lottoblock in Deutschland ins Leben gerufen. Es dauerte nicht lange und im Jahr 1956 wurde aus der Ziehung "5 aus 90" die heutige Lotterie "6 aus 49". Aufgrund der großen Beliebtheit wurde dann noch die Zusatzzahl eingeführt und anstatt einer Ziehung am Samstag, wurde noch eine zweite Ziehung am Mittwoch installiert.

Seit dem Jahr 1991 gibt es noch eine zusätzliche Gewinnchance, nämlich den Jackpot. Die Mitspielerzahl erhöhte sich gewaltig, denn auch die Chance auf einen hohen Gewinn erschien zum Greifen nahe. Bis heute hat das Lottospiel nicht an Beliebtheit verloren. Noch immer spielen zahlreiche Menschen jede Woche mit großer Euphorie.

Rechtliche Grundlagen

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Grundsätzlich ist zu beachten, dass ein Lottospieler mindestens 18 Jahre alt sein muss. Dies sieht das Jugendschutzgesetz (JuSchG) im § 6 Abs. (2) vor. Obwohl also Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren kein Lotto spielen dürfen, kommt es trotzdem ab und zu vor aufgrund von mangelnder Kontrolle an den Lottoannahmestellen. Sollte ein Minderjähriger einen Gewinn erzielen, so ist dieser ungültig – sprich: die Lotteriegesellschaften müssen die Auszahlung unterlassen, da sie sonst gegen das Gesetz verstoßen. Es ist dabei auch nicht möglich, dass die Eltern/Erziehungsberechtigten den Gewinn in Empfang nehmen.

Das Lottospiel war bis zum 1. Dezember 2012 nur in zugelassenen Annahmestellen möglich. Im Internet wurde jede Art von Glücksspiel gemäß dem Glücksspielstaatsvertrag verboten. Da aber zahlreiche Anbieter dieses Verbot umgingen, indem sie im Ausland tätig wurden und das Onlineglücksspiel weiter florierte, wurde im Jahr 2012 von den Bundesländern der Glücksspieländerungsvertrag unterzeichnet. Infolge dessen ist also das Online-Lottospiel wieder legal bzw. erlaubt.

In Bezug auf die anfallenden Steuern, wenn Geld gewonnen wird, ist zu sagen, dass keine Steuern erhoben werden. Wenn aber mit dem Geld gearbeitet wird (z. B. Sparbuch, Tagesgeld, Aktien etc.) fallen auf den hierdurch erzielten Gewinn Abgeltungssteuern an. Vorsicht ist auch geboten, wenn gewonnenes Geld verschenkt wird, denn je nach Sachlage und der Beziehung zum Beschenkten, können Schenkungssteuern erhoben werden.

Strategien für das Lottospiel

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Auch wenn das Lottospiel immer ein Glücksspiel bleiben wird, so können die Gewinnchancen durch strategisches Handeln maximiert werden. Begründet liegt dies darin, dass der Gewinn beim Lotto auch vom Spielverhalten der anderen Teilnehmer beeinflusst wird. Es ist also nicht nur der Zufall für den Gewinn ausschlaggebend, sondern auch die Anzahl aller Lottospieler, die in die gleiche Gewinnklasse kommen.

Um der Wahrscheinlichkeit eines Gewinns näher zu kommen, ist es erforderlich, eine Strategie über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. So ist nämlich die Wahrscheinlichkeit, dass bestimmte Zahlen gezogen werden, durchaus mathematisch berechenbar.

Im Folgenden werden Tipps für Strategien gegeben, wofür aber keine Gewährleistung oder Garantie gegeben wird.

Beliebte Zahlenkombinationen oder arithmetische Muster sollten vermieden werden. Das Gleiche gilt für das Ankreuzen der Zahlen in den Diagonalen oder am Rand des Tippfeldes. Stattdessen sollten Zahlenkombinationen gewählt werden, die keinem bzw. einem irregulären Muster entsprechen.

Statistiken belegen, dass eine Lottozahl aus der letzten Ziehung in etwa 56 Prozent aller Fälle in der darauffolgenden Ziehung wieder vorkommt.

Statistiken belegen, dass in 70 Prozent aller Fälle gewonnen wurde, wenn die Gesamtsumme aller sechs Zahlen zwischen 115 und 185 lag.

Die zehn meistgezogenen Lottozahlen zwischen den Jahren 1955 und 2014 sind laut Statistik die folgenden:

Eine weitere Möglichkeit, um die Gewinnchancen zu erhöhen, sind die sogenannten Tippgemeinschaften. Als einzelne Person ist die Chance sehr gering, irgendwann einmal den großen Treffer zu landen. Aus diesem Grund kann es durchaus sinnvoll sein, in einer Gemeinschaft mit anderen Spielern zu tippen, denn dadurch, dass mehrere Tippreihen auf dem Lottoschein genutzt werden, erhöht sich auch automatisch die Chance auf einen Gewinn. Einziger Nachteil: Der Gewinn muss mit den anderen Spielteilnehmern geteilt werden.

Veröffentlicht am 21. März 2014