Verbraucherrecht

Wenn im Erbfall nur ein Pflichtteilsanspruch besteht, hilft die Erbschaftsteuerreform

Wenn im Erbfall nur ein Pflichtteilsanspruch besteht, hilft die Erbschaftsteuerreform
geschrieben von Burkhard Strack

Erbberechtigte, die laut Testament leer ausgehen, können regelmäßig nur den Pflichtteil beanspruchen. Er beträgt die Hälfte dessen, was ihnen als Erbe im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge zustehen würde. Der Geldanspruch entsteht zwar mit dem Erbfall, steuerlich entscheidend ist aber die Geltendmachung.

Da die Erben zunächst die Höhe des Anspruchs ermitteln müssen, haben Berechtigte drei Jahre Zeit. Erst dann muss der Anspruch angemeldet werden. Davon zu unterscheiden ist das reine Auskunftsersuchen, also die Aufforderung an die Erben, Auskunft zu geben, wie hoch ihr Pflichtteils-Anspruch ist.

Aber Achtung:
Das sollte stets unter Hinweis darauf geschehen, dass die eigentliche Geltendmachung später erfolgt. Wer mit der Geltendmachung bis zur neuen Erbschaftsteuer wartet, profitiert von höheren Freibeträgen. Diese steigen für Kinder von 205.000 EUR auf 400.000 EUR und für Ehegatten von 307.200 EUR auf 500.000 EUR.
Auch wo ein Pflichtteil bereits eingefordert werden kann, könnte sich ein Abwarten deshalb lohnen.
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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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