Versicherungsärger – so beschweren Sie sich richtig

Falsche Beiträge, zu hohe Gewinnversprechen, unzureichende Schadensregulierung – Ärger mit Versicherungen hat viele Gründe. Wer seine Ansprüche erfolgreich durchsetzen will, muss systematisch vorgehen. Am besten schon vor Vertragsabschluss: Lassen Sie sich alle Zusagen schriftlich bestätigen.

Später gilt: Schreiben Sie sich bei Telefonaten den Namen des Sachbearbeiters, Zeitpunkt und Inhalt des Gesprächs auf. Verhandeln Sie höflich im Ton, aber bestimmt in der Sache. Viele Versicherungen sind dann zu Zugeständnissen bereit.

Bleiben Sie am Ball, lassen Sie sich nicht auf unbestimmte Zeit vertrösten, setzen Sie angemessene Fristen, in der Regel 2 bis 4 Wochen.

Tipp: Der Hinweis auf weitere Policen, die Sie mit dem Unternehmen haben, wirkt bei Beschwerden manchmal Wunder.

Wichtig: Schließen Sie eine Rechtsschutzversicherung nicht bei der Gesellschaft ab, bei der Sie die meisten Versicherungsverträge haben.

Veröffentlicht am 22. Dezember 2003