Kosten für die Heimunterbringung: 2. Einkommen der Ehepartner

Wenn beide Ehepartner im Heim leben, müssen sie ihr gesamtes Nettoeinkommen für die Heimunterbringung einsetzen. Mehr über die Finanzierung vorübergehender und dauerhafter Heimaufenthalte lesen Sie in diesem Artikel.

Vorübergehende Heimunterbringung eines Ehepartners
Bleibt ein Ehepartner während einer vorübergehenden Heimunterbringung des anderen Ehepartners in der gemeinsamen Wohnung, kann das gemeinsame Einkommen nicht vollständig herangezogen werden, um die Heimunterbringung zu finanzieren.

Da einer der Ehepartner vorübergehend nicht mehr im gemeinsamen Haushalt lebt, verringern sich in dieser Zeit die Unterkunfts- und Verpflegungskosten. Diese eingesparten Kosten sind zur Finanzierung der Heimunterbringung einzusetzen.

Dauerhafte Heimunterbringung eines Ehepartners
Ist die Heimunterbringung eines Ehepartners von Dauer, so ist das gesamte Nettoeinkommen beider Ehepartner zu berücksichtigen.

Dem verbliebenen Ehepartner sowie den im Haushalt lebenden minderjährigen unverheirateten Kindern muss allerdings weiterhin eine angemessene Lebensführung möglich sein.

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Veröffentlicht am 10. November 2009
Autor
Michael Konetzny