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Schulgeld und Sonderausgabenabzug

Schulgeld und Sonderausgabenabzug
geschrieben von Burkhard Strack

Schulgeld können Sie grundsätzlich über den Sonderausgabenabzug steuerlich geltend machen. Aber Vorsicht: Diese Regelung gilt nicht für alle Schulen. Laut dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz sind berufsbildende Schulen nämlich ausgenommen.

In seiner Entscheidung (Az. 3 K 2562/07) gab das Finanzgericht (FG) Rheinland-Pfalz an, dass eine berufsbildende Schule nicht mit einem Gymnasium, einer Haupt- oder Realschule vergleichbar ist. Das Schulgeld kann jedoch nur steuerlich anerkannt werden, wenn es sich um eine allgemeinbildende Schule handelt.

Wird in der Schule auf einen bestimmten Beruf vorbereitet, fällt der Sonderausgabenabzug in Höhe von 30% weg. Die gute Nachricht ist jedoch, dass der Sonderausgabenabzug für allgemeinbildende Ergänzungsschulen ausgeweitet wurde: Er hat jetzt auch Geltung für Schulen im Bereich der EU oder EWR und deutsche Schulen im Ausland. Der neue Höchstbetrag liegt bei 5.000 Euro und kann von Eltern ausgeschöpft werden, die pro Jahr 16.666 Euro Schulgeld zahlen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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