Steuern sparen

Nur relevante Steuerunterlagen vorlegen

Nur relevante Steuerunterlagen vorlegen
geschrieben von Burkhard Strack

Auch private Anleger müssen Steuerunterlagen aufbewahren und vorlegen können, so will es das „Steuerhinterziehungsgesetz“. Dabei gilt dasselbe wie für Selbstständige: Sie müssen nur das Aufbewahren und Vorlegen, was auch relevant ist.

BFH-Entscheidung zu Steuerunterlagen
Selbstständige müssen Steuerunterlagen in Papier- oder elektronischer Form aufbewahren, die für den Betriebsprüfer zum Verständnis notwendig sind. Eine aktuelle Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH, Az. VIII R 80/06) besagt, dass keine Einsicht in freiwillig erstellte Buchhaltungsunterlagen verlangt werden darf.

Das gilt auch für Steuerunterlagen von Privatanlegern
Dieses Urteil betrifft auch private Geldanleger. Nach dem "Steuerhinterziehungsgesetz" müssen Privatanleger ihre Belege und Steuerunterlagen wie ein Unternehmen sechs Jahre lang aufbewahren, wenn die Privateinkünfte ab 2009 500.000 Euro übersteigen. Ist das der Fall, darf der Betriebsprüfer auch Privatpersonen ohne Angabe von Gründen einen Besuch abstatten.

Als Privatperson müssen Sie dann auch nur die Unterlagen zugänglich machen, die für die Berechnungen des Finanzamts relevant sind. Mehr als diese Steuerunterlagen darf der Finanzbeamte nicht einzusehen verlangen.

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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