Lohnsteuer-Hilfevereine: Was sie kosten, wem sie helfen

Lohnsteuer-Hilfevereine schaffen Ordnung in Ihre Steuererklärung.

Deutlich günstiger als ein Steuerberater sind Lohnsteuer-Hilfevereine. Der Jahresbeitrag hängt von der Einkommenshöhe ab und liegt meist bei 50 bis 300 Euro. Allerdings ist die Beratungsbefugnis der Vereine begrenzt.

Generell können Arbeitnehmer, Rentner, Pensionäre und Arbeitslose von Lohnsteuer-Hilfevereinen beraten werden, wenn sie Vereinsmitglieder geworden sind. Bei Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb, aus selbständiger Arbeit und bei Pflicht zur Umsatzsteuer fehlt den Lohnsteuer-Hilfevereinen aber die Beratungsbefugnis. Steuerpflichtigen mit solchen Einkünften bleibt nur der Steuerberater.

Bei Vermietung oder sonstigen Einkünften beispielsweise aus privaten Veräußerungsgeschäften dürfen die Einnahmen  zusammengerechnet im Kalenderjahr Jahr die Grenze von 13.000 Euro oder bei Ehegatten 26. 000 Euro nicht überschreiten. Ist die Grenze überschritten, dürfen die Vereine ebenfalls nicht tätig werden. Details zu den Beratungsbefugnissen finden Sie in der nachfolgenden Tabelle.

In Deutschland gibt es etwa 800 Lohnsteuerhilfevereine mit etwa 15.000 Beratungsstellen. Bei der Suche nach einem Lohnsteuer-Hilfeverein hilft das Internet, und zwar unter www.beratungsstellensuche.de.

Veröffentlicht am 15. Februar 2012