Steuern sparen

Krankheitskosten sind außergewöhnliche Belastungen

Unmittelbare Krankheitskosten können in der Regel als außergewöhnliche Belastungen von der Steuer abgesetzt werden. Damit sind die Kosten gemeint, die für die Heilung anfallen, oder dafür aufgewendet werden, die Krankheit erträglicher zu machen.

Den Großteil der Heilbehandlungen können Sie als außergewöhnliche Belastungen absetzen, z. B. Arznei- und Heilmittel, sowie medizinische Hilfsmittel. Aber es reicht oft nicht, dem Finanzamt die Belege für die Krankheitskosten einzureichen. Oft müssen Sie mit einem amtsärztlichen Attest die Notwendigkeit der Maßnahme belegen, die Sie absetzen möchten.

Besonders bei wissenschaftlich nicht anerkannten Methoden oder komfortsteigernden Hilfsmitteln (beispielsweise Allergikermatratzen), wird ein Nachweis durch den Amtsarzt gefordert. Für sportliche Betätigungen und Kuren gilt dasselbe. Das Attest muss außerdem in der Regel vor Beginn der Maßnahme ausgestellt werden, damit die Aufwendungen anerkannt werden.

Anders liegt der Fall, wenn die Krankheitskosten durch eine Erkrankung entstehen, deren Ursache in einem Arbeits- oder Wegeunfall (Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsplatz, Dienstreise) liegt, oder durch eine Berufskrankheit.

Dann sind die Krankheitskosten nämlich nicht als außergewöhnliche Belastungen, sondern als Werbungskosten absetzbar, ohne Eigenanteil, und müssen nur über den Arbeitnehmerfreibetrag hinausgehen.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.