Grundsteuererstattung: bei fehlenden Mieterträgen die Grundsteuer zurückerhalten

Das betrifft privat vermietete Immobilien und Gebäude im Betriebsvermögen. Voraussetzung für einen Erlass der Grundsteuer: Der normale Rohertrag muss sich im Vergleich zur Jahresrohmiete um mehr als 20% gemindert haben. Zudem darf Sie als Vermieter kein eigenes Verschulden an der so geminderten Einnahmesituation treffen.

Das heißt: Die Miete muss ortsüblich sein. Bei Leerstandszeiten müssen Sie Nachmieter gesucht haben. In Frage kommen auch Zahlungsausfälle von Mietern sowie Ereignisse wie Hochwasser oder Brand.

Die Höhe der Erstattung ist für den jeweiligen Einzelfall zu errechnen. Bei Totalausfällen sind es bis zu 80%. Die Anträge für 2006 sind zwingend bis zum 31. März 2007 bei der zuständigen Gemeinde zu stellen. Nur in Berlin sind für Grundsteuererstattungen die Finanzämter zuständig.

Veröffentlicht am 31. Januar 2007
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