Steuern sparen

Geldgeschenk: Beachten Sie diese Steuerfalle

Geldgeschenk: Beachten Sie diese Steuerfalle
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geschrieben von experto.de

Bis vor einiger Zeit war ein Geldgeschenk relativ einfach: Eltern übertragen ihren Kindern Kapitalanlagen und sparen Kapitalertragssteuer, da die Freibeträge höher werden. Wurden die gesetzlichen Vorschriften beachtet, war das eine ganz simple Sache. Seit Einführung der Abgeltungssteuer gilt eine Kapitalübertragung als entgeltliches Geschäft und steht der Veräußerung gleich. Und dabei können dann Steuern anfallen!

Daher muss die Bank Abgeltungssteuer in Höhe von 25% einbehalten und an den Fiskus abführen. Der sogenannte Unterschiedsbetrag (zwischen Anschaffungskosten und Veräußerungserlös) liefert die Grundlage, auf der die Steuer bemessen wird. Handelt es sich bei dem Geldgeschenk um Wertpapiere, ist der Erlös gleichbedeutend mit dem aktuellen Börsenkurs. Ist dieser nicht vorhanden, werden 30% des übertragenen Betrages als Grundlage genommen. Festgeld in Höhe von 10.000 € würde folglich mit 30% der neuen Steuer unterliegen.

Den Steuerabzug kann man nur umgehen, wenn man die Bank davon unterrichtet, dass es sich um eine Schenkung handelt. In diesem Fall muss die Bank dem Finanzamt auch mitteilen, dass Sie ein Wertpapier oder Geld übertragen haben, und es werden gegebenenfalls Steuern auf die Schenkung fällig. Geben Sie auch eine entsprechende Erklärung in Ihrer Steuererklärung ab, werden die überzahlten Steuern erstattet.

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