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Erbschaftssteuer: Nichteheliche Lebensgemeinschaft bringt Ihnen steuerlich keine Vorteile

Erbschaftssteuer: Nichteheliche Lebensgemeinschaft bringt Ihnen steuerlich keine Vorteile
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geschrieben von experto.de

Wer in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft lebt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass dies bei der Erbschaftssteuer teuer werden kann. Dazu ein Fall der vor dem Hessischen Finanzgericht (Az. 1 K 2778/07) verhandelt wurde.

Ein Paar hatte über 20 Jahre lang in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft zusammengelebt. Der Haushalt wurde gemeinschaftlich geführt, ebenso eine gemeinsame Kasse für den täglichen Bedarf. Als die Frau verstarb, wurde eine Lebensversicherung fällig. Als Begünstigten hatte sie den Partner eingesetzt. Die Versicherungsprämien hatte die Verstorbene aber aus ihrem eigenen Vermögen geleistet.

Die Folge: Soweit die Höhe der Erbschaft 20.000 Euro übersteigt, muss der nichteheliche Lebenspartner Erbschaftsteuer zahlen. Dass er zuvor etwa zwei Drittel der Lebenshaltungskosten allein getragen hatte, ändert daran nichts. Die Versicherungssumme sei keine Gegenleistung dafür. Wäre das Paar verheiratet gewesen, hätte die Freigrenze 500.000 Euro betragen.

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