Steuern sparen

Bei einem Beratungsfehler haftet der Steuerberater auch bei Geldanlagen

Bei einem Beratungsfehler haftet der Steuerberater auch bei Geldanlagen
geschrieben von Burkhard Strack

Bei einem Beratungsfehler haftet der Steuerberater nicht nur für den Steuerschaden, sondern auch für andere Einbußen, wie etwa Geldanlagen, wenn der Beratene seine Planung und Entscheidungen definitiv vom Ergebnis der Steuerberatung abhängig gemacht hat, so ein neues Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH).

Der Mandant wollte seine Wertpapiere im Rahmen der Spekulationsfrist veräußern und plante, den entstehenden Verlust mit Spekulationsgewinnen zu verrechnen. Doch leider unterlief seinem Steuerberater ein Beratungsfehler: er gab die rechtlich nicht zutreffende Auskunft, eine Verrechnung sei nicht möglich.

Daher verkaufte der Mandant seine Wertpapiere erst zu einem späteren Zeitpunkt mit noch höheren Einbußen, für die jetzt der Steuerberater haftet (BGH, Urteil vom 18.01.2007, Az. IX ZR 122/04).

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.

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