Geld sparen

Abos kündigen: Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Verträge

Es kommt weniger Geld rein als viele Jahre lang gewohnt – die laufenden Kosten aber bleiben: In so einer Situation ist vermutlich jeder Mensch in seinem Leben gewesen. Für dieses Problem gibt es verschiedene große Lösungen. Sie können ihr Auto abschaffen, was aber Mobilität und Vermittlungschancen in der Arbeitswelt reduziert …

… Sie können in eine kleinere Wohnung ziehen, was aber zunächst wieder Kosten verursacht für Umzug und Renovierung. Und wer garantiert, dass nach der nächsten Mieterhöhung die Belastung nicht genauso hoch sein würde wie in der alten Wohnung? Sie können aber auch auf Ihren Kontoauszügen einmal überprüfen, ob all das, was monatlich heruntergeht, noch nötig ist. Dabei kommt möglicherweise eine hübsche Summe zusammen.

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Einfacher Abschluss – schwierige Kündigung

Folgendes erlebt fast jeder einmal – manche Menschen oft: Zu Beginn eines großen und wichtigen Ereignisses gibt es für zwei Wochen die Tageszeitung gratis, für weitere zwei Wochen fast geschenkt. Diese Angebote kommen jetzt zur Fußballweltmeisterschaft in Brasilien zum Beispiel wieder. Im Kleingedruckten steht aber, dass mit den bezahlten 14 Tagen eine zweijährige Bezugsdauer beginnt. Das kostet Sie dann für eine Lokalzeitung mehrere hundert Euro in zwei Jahren.

Eine Variante davon sind online-gestützte Dienstleistungen, die über das Internet abgeschlossen werden, das können Kontaktbörsen zur Partnersuche sein. Auch hier ist mit dem günstigen Einstiegspaket oft eine längere Vertragsdauer verknüpft. Für alle Fälle gilt: Vertrauen Sie nicht auf mündliche Zusatzvereinbarungen. Eine Kündigung erfolgt grundsätzlich schriftlich mit Briefpost und per Einschreiben. Stellen Sie sich die Frage: Wie viele "Leichen" liegen noch im Keller Ihrer Abo-Verpflichtungen, obwohl Sie daran längst das Interesse verloren haben?

Großes Paket – hohe Gebühren

Pay-TV, Fernsehangebote gegen Bezahlung, gibt es in vielen Haushalten. Es existiert ein Interesse an bestimmten Themen, die im öffentlich-rechtlichen oder privaten Fernsehen so – oder so aktuell – nicht mehr zu sehen sind. Doch warum muss es das All-inclusive-Paket des Pay-TV-Anbieters sein? Wer lediglich den aktuellen Sport oder die neuesten Filme will, bucht auch nur dieses Teilpaket.

Weitere Kosten-Leichen im Keller der Haushaltsführung sind Mitgliedschaften in Vereinen, Wellness- und Fitnesscentern. Ja, der Verein war in einer Phase Ihres Lebens eine wichtige, regelmäßige Anlaufstation für Sie. Doch schon längst sind Ihre Aktivitäten dort beendet – aber den Monatsbeitrag zahlen Sie immer noch.

Ähnlich ist es mit Fitnessstudios. Sie wollten einmal schlanker, kräftiger, konditionsstärker werden oder der Arzt hat Ihnen dazu geraten. Jetzt haben Sie das vielleicht sogar erreicht, können jedoch zwei, drei Termine pro Woche dort gar nicht mehr unterbringen. Ihren Beitrag zahlen Sie aber immer noch.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.