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4 Gründe, warum sich die Anschaffung einer Photovoltaikanlage lohnt

Die Photovoltaikanlage auf dem eigene Dach ist als Investitionsobjekt so attraktiv wie eh und je. Zwar ist die Einspeisevergütung seit 2012 deutlich gesunken – aber das wird gleich durch mehrere Faktoren ausgeglichen.

Solarstrom bleibt ein solides Renditemodell, das mit den neuen technologischen Entwicklungen sogar weiter zulegt.

Gute Gründe für eine Photovoltaikanlage

Die Solarstromerzeugung ist längst den Kinderschuhen entwachsen und heute eine ausgereifte und verlässliche Technologie. Ihr Anteil an der deutschen Stromproduktion hat mittlerweile die 10-Prozent-Marke überschritten. Aktuell verfügen mehr als 1,5 Millionen deutsche Haushalte über eine Photovoltaikanlage. Jede von ihnen produziert völlig schadstofffrei elektrische Energie, schont die natürlichen Ressourcen und entlastet die Stromnetze.

Die Rentabilität von Photovoltaikanlagen wird nicht mehr nach den Fördersätzen des Gesetzes zu den Erneuerbaren Energien bemessen, sondern nach rein wirtschaftlichen Faktoren. Denn in den letzten Jahren haben wichtige Entwicklungen der Stromproduktion zur Marktreife verholfen:

  1. die Preise für Solarmodule sind seit 2009 um über 60 % gesunken
  2. der Investitionsaufwand hat sich um ca. 50 % reduziert
  3. Solarstrom ist speicherbar geworden
  4. der Strompreis beträgt inzwischen mehr als das Doppelte der Kosten für solare Stromerzeugung

Darüber hinaus bleiben wesentliche Elemente der Förderung bestehen wie die Einspeisevergütung oder die extrem günstigen Kredite der Bank für Wiederaufbau bzw. sind neue dazugekommen wie die Förderung der Speichertechnologie und die staatlichen Hilfen für energetische Sanierung.

Eigene Photovoltaikanlage vs. zentrale Stromversorgung

Mit der auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung sind Photovoltaikanlagen vollständig refinanzierbar. Kein Investor geht ein Risiko ein, und er benötigt nicht einmal eigenes Kapital: Die BfW finanziert jede Photovoltaikanlage bis zu 100 %.

Durch die gesunkenen Modulpreise ist die Investition überschaubar. Ein Vier-Personen-Haushalt kann seinen Strombedarf schon ab 10.000 Euro Investitionskosten aus der Sonnenenergie decken.

Den Ausschlag in der Rentabilitätsberechnung aber gibt der durchschnittliche Strompreis in Deutschland. Dieser ist seit dem Jahr 2001 ständig gestiegen und liegt derzeit bei 28 Cent pro Kilowattstunde.

Die Rechnung ist einfach: 20 Jahre eigenen Strom erzeugen für 12 Cent pro kWh ist fast 60 % günstiger als über den gesamten Zeitraum Energie von einem zentralen Lieferanten zu beziehen. Hier tun sich Ersparnisse im fünfstelligen Bereich auf.

Nach Einschätzung der EU wird der Strompreis bis 2030 weiter steigen und sich im ungünstigsten Falle bis dahin noch einmal verdoppeln. Ungünstig allerdings nur für die Stromkunden der großen Versorger: Wer eine Photovoltaikanlage für die eigene Energieproduktion hat, kann noch einmal mit der Verdoppelung seiner Rendite rechnen.

Photovoltaikanlage und Eigenverbrauch

Die Rendite aus Photovotaikanlagen steigen in dem Maße an, wie der selbst erzeugte Strom auch verbraucht werden kann. Das traditionelle Modell, wonach die aktuell produzierte Energie am Ort selbst verbraucht und der Überschuss in das Netz abgegeben wird, hat ausgedient. Mit modernen Stromspeichern kann der eigene Solarstrom auch für Zeiten verfügbar gehalten werden, in denen das Sonnenlicht nicht für die Energieerzeugung zur Verfügung steht. Ab einem Eigenverbrauch von 40 % steigt die Wirtschaftlichkeitskurve stark an.

Dieser Wert ist schon mit einem kleinen Speicher in Kombination mit einem Energiemanagement-System erreichbar. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Solarspeicher seit dem Mai 2013 mit bis zu 660 Euro pro Kilowatt-Peak.

Werden Photovoltaikanlagen mit anderen alternativen Energieformen kombiniert, kommen weitere Fördersummen hinzu. Das gilt auch, wenn die Installation einer Photovoltaikanlage mit einer energetischen Sanierung des Hauses verbunden wird.

Fazit:

Die Situation für die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist ausgesprochen günstig. Noch können die Interessenten von der Marktreife und weiterhin gezahlten Förderbeträgen gleichzeitig profitieren.

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.