So vermeiden Sie Fehler bei der Produktfotografie

Das Arbeiten mit Stativ bei der Produktfotografie erleichtert das Fotografieren mit langen Belichtungszeiten sehr.

Insbesondere in Online-Shops entscheidet die Qualität der Bilder maßgeblich die Kaufentscheidung der Kunden. In diversen Studien wurde festgestellt, dass Fotos einen hohen Anteil am Erfolg und Misserfolg haben. Bilder müssen in Bruchteilen von Sekunden überzeugen und ins Auge springen. Mit scharfen und gut ausgeleuchteten Aufnahmen werden laut einer Statistik ca. 61 % der Website-Besucher erreicht.

Die Produktfotografie gehört zur Werbefotografie und folgt speziellen Regeln. Sie müssen aber kein professioneller Fotograf sein und ein teures Equipment kaufen, um gute Fotos zu machen. Damit Wackler vermieden werden, sollten Sie bei der Arbeit ein Stativ verwenden. Mittlerweile haben fast alle Kameras eine Standardbefestigung für ein Stativ. Durch das Arbeiten mit einem Stativ sind wesentlich längere Belichtungszeiten möglich und Sie können die Produkte immer aus dem gleichen Winkel heraus aufnehmen.

Das optimale Licht

Mit Fensterlicht ohne direkte Sonneneinstrahlung, einem weißen Blatt Papier und einer weißen Arbeitsplatte können sehr gute Produktaufnahmen erstellt werden. Das kostenlose Tageslicht um die Mittagszeit ist hervorragend geeignet. Möchten Sie sich zeitlich aber nicht einschränken lassen, sollten Sie ein Lichtzelt kaufen.

Still-Life oder Sachaufnahmen setzen das Produkt unterschiedlich in Szene

Bei der Produktfotografie dürfen Sie mit Requisiten arbeiten. Achten Sie aber darauf, dass das Objekt optimal zu erkennen ist. Das ausgewählte Requisit sollte die Form und Verwendung des Produktes verstärken und das Foto aufwerten. Der Profifotograf Eberhard Schuy beschreibt in seinem E-Book „Produktfotografie“ unter anderem auch die Still-Life-Fotografie, bei der Sie alle Freiräume haben und sich nicht an die Regeln der Technik halten müssen. Die Still-Life-Fotografie wird vom aktuellen Trend bestimmt, momentan gibt es eine Vielzahl heller Bilder und ungewöhnlicher, dramatischer Situationen auf inszenierten Produktaufnahmen.

Neben der Still-Life-Fotografie und Produktaufnahmen gehört noch ein dritter Bereich zur Produktfotografie: die Sachaufnahmen. Diese werden im E-Book mit einem biometrischen Passbild verglichen, bei denen Hintergründe nicht erwünscht sind. Das Produkt wird gut ausgeleuchtet und klar dargestellt, optische Verzerrungen sollten vermieden werden. Die Form, das Material und die Beschaffenheit der Oberfläche müssen bei Sachaufnahmen deutlich zu erkennen sein.

360°- Produktfotografie

Neben den herkömmlichen Techniken können Sie Ihre Produkte auch mit der 360°- Produktfotografie darstellen. Besonders geeignet ist diese Methode bei Bildern, die auf Bildschirmen angezeigt werden sollen. Durch spezielle Effekte, Animationen und geeignete Produktinformationen werden die Produkte zu ganz besonderen Eyecatchern. Bei der 360°-Technik stellen Sie das Produkt auf einen Drehteller und schießen mindestens acht Bilder (besser sind allerdings 24 oder 36 Bilder). Mit einer entsprechenden Software können Sie anschließend eine Animation erstellen. Der Vorteil hierbei ist, dass der Kunde das Produkt von allen Seiten anschauen kann.

Besonders für Einsteiger interessant: Das automatische Erstellen der Animation funktioniert sehr einfach und Sie benötigen keine weitreichenden Kenntnisse.

Veröffentlicht am 31. März 2016
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