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Im Skiurlaub fotografieren: So gelingt es

Im Skiurlaub fotografieren: So gelingt es
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geschrieben von Julia Poluliakh

Natürlich sollte Ihr Urlaub im Schnee in erster Linie ein Urlaub sein, in dem Sie sich entspannen und nebenbei ab und zu die Piste herunter fahren – doch vielleicht ist es ja eine willkommene Abwechslung, zwischendurch das ein oder andere Foto zu schießen. Gelegenheiten gibt es dafür in jedem Falle genug, denn vor allem spektakuläre actiongeladene Motive gibt es in Hülle und Fülle.

Landschaften fotografieren

Unendliche weiße Schneelandschaften mit Bergen im Hintergrund geben natürlich immer wieder wunderbare Bilder ab. Hier sollten Sie aus zwei verschiedenen Gründen mit einer relativ hohen Blendenzahl arbeiten: Zum einen erhalten Sie so eine höhere Schärfentiefe für Ihre Bilder, auf der anderen Seite gehen Sie aber auch den Problemen, die die Kamera eventuell mit den komplizierten Lichtverhältnissen hätte, etwas aus dem Weg.

Denn das viele helle Licht, das auch von dem Schnee stetig reflektiert wird, bringt auch die beste Kameraautomatik gelegentlich aus dem Konzept. Versuchen Sie auch, die Bilder von Ihrem Skiurlaub im Nachhinein am Computer noch etwas zu bearbeiten.

Die Ausrüstung schützen

Wenn es draußen so richtig kalt ist, werden Sie sich vermutlich eine dicke Jacke, eine Mütze und warme Schuhe anziehen – und Ihre Kamera? Die sollten Sie mindestens genauso gut schützen, denn auch die Elektronik und die Objektive sind empfindlich gegen Kälte. Verwenden Sie also eine gefütterte Tasche, um Kamera und Objektive zu transportieren.

Bilder von Skifahrern machen

Doch nun soll es endlich losgehen, der Sport des Skiurlaubs rückt in den Vordergrund! Fahrende Ski- oder Snowboardfahrer geben natürlich ein herrliches Motiv ab – das aber ganz und gar nicht einfach abzulichten ist. Beginnen Sie damit, dass Sie sich eine möglichst gute Position suchen, wo Sie zum einen den Fahrern nicht im Weg sind und von der aus Sie aber gleichzeitig einen guten Blick auf das Geschehen haben.

Besonders spektakulär wäre es natürlich, wenn Sie eine Stelle finden würden, an der die Sportler gerade einen kleinen Sprung machen – hier entstehen nämlich die atemberaubendsten Bilder, wenn die Athleten gerade durch die Lüfte fliegen. Auf den Bildern kommt diese Dynamik noch etwas besser zur Geltung, wenn Sie sich unterhalb des Springers befinden und ihn vielleicht sogar mit Gegenlicht fotografieren können. So wirkt das Ganze zusätzlich noch etwas bedrohlich.

Mit Sicherheit werden Sie einige Zeit an den Einstellungen herumspielen müssen, bis Ihre Bilder auch Ihren Vorstellungen entsprechen. Da sich die Sportler teilweise sehr schnell bewegen, müssen Sie mit kurzen bzw. sehr kurzen Verschlusszeiten arbeiten. Orientieren Sie sich zu Anfang an einem Wert von 1/1000.

Klar sollte außerdem sein, dass Sie unbedingt mit einem Teleobjektiv arbeiten müssen, da Sie in der Regel nicht nah genug an das Geschehen heran kommen können. Und dann? Ja, dann kommt es eigentlich nur noch auf den richtigen Moment an. Fokussieren Sie rechtzeitig und arbeiten Sie mit der Serienbildfunktion. Zwischendurch sollten Sie dann immer wieder Ihre bisherigen Ergebnisse überprüfen, um nicht am Ende eine Speicherkarte mit einem ganzen Haufen von unbrauchbaren Bildern zu haben.

Bildnachweis: shkonst / stock.adobe.com

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