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Gelungene Aufnahmen mit der Smartphone-Kamera – So geht’s

Gelungene Aufnahmen mit der Smartphone-Kamera - So geht's
geschrieben von Burkhard Strack

Über viele Jahre wurden die Kameras in Smartphones in erster Linie als netter Zusatz betrachtet, der aber nicht mit den gängigen Digitalkameras mithalten konnte. Inzwischen änderten sich diese Bedingungen grundlegend und die Kameras der digitalen Helfer sind dazu in der Lage, anspruchsvolle Fotos zu machen. Doch wie ist es möglich, das Maximum aus den vorhandenen technischen Möglichkeiten zu holen?

Die maximale Auflösung nutzen

Jedes Foto gibt seinem Betrachter relativ direkte Auskunft darüber, mit welcher Auflösung bei der Aufnahme gearbeitet wurde. Gleichzeitig bleibt das Bild unter Umständen nicht für immer auf dem kompakten Bildschirm eines Smartphones, sondern soll auf größeren Geräten angezeigt oder auch gedruckt werden. Die Bildautomatik mancher Smartphones sorgt jedoch dafür, dass nicht alle verfügbaren Pixel der Hauptkamera ausgenutzt werden, sondern eine Aufnahme im Sparmodus entsteht. Dabei sind auch Geräte der oberen Mittelklasse wie das Huawei P10 Lite dazu in der Lage, Aufnahmen mit rund 12 Megapixeln zu machen. Hier hilft häufig bereits der kurze Wechsel in den manuellen Modus, um die Einstellungen zu ändern und dadurch eine neue Schärfe im Bild zu erzeugen. Weitere Informationen zu den Vorteilen der Fotografie mit dem Smartphone haben wir bereits in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Licht richtig einsetzen

Viele Smartphones verfügen inzwischen über eine automatische Regulierung des Blitzes, die jedoch nicht immer von Vorteil ist. Erscheinen die Lichtquellen in der Umgebung des Motivs zu gering, so versucht das Handy dies durch die Aktivierung auszugleichen. In bestimmten Momenten verdirbt das künstliche Licht jedoch die Stimmung eines Bildes und verändert den natürlichen Charakter. Der Blitz spiegelt sich in der Folge in Autoscheiben oder nassen Stellen und lässt diese in unnatürlichem Weiß erscheinen. Experten empfehlen daher, den automatischen Blitz zu deaktivieren und ihn in der Folge nur bei Bedarf zu aktivieren. Stattdessen kann das Motiv auch manuell ausgeleuchtet werden, indem die Aufnahme zum Beispiel in der Nähe einer Straßenlaterne aufgenommen wird oder einfach eine Taschenlampe zu Hilfe gezogen wird.

Kleine Kniffe der Fotografie

Wer sich nicht eingehend mit der Fotografie beschäftigt, wählt die Perspektive eines Bildes meist nach Bauchgefühl aus. Dabei kann es helfen, die Hauptmotive eines Bildes stets auf Augenhöhe zu begegnen. Speziell Kinder, Tiere oder Sitzende Personen rücken dadurch eher in den Fokus des Bildes.
Auf der anderen Seite kann der alte Leitspruch der Fotografie „Mit den Beinen zoomen“ auch auf die Smartphone-Kamera ausgeweitet werden. Es ist der Bildqualität äußerst zuträglich, näher an das gewählte Motiv heranzutreten, statt den digitalen Zoom der Kamera zu aktivieren, der die Konturen und Farben verschwimmen lässt und den Charakter des Bildes trübt.

Bildnachweis: determined / Adobe Stock

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.