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Fototricks und Ideen für das Fotografieren im Winter

Fototricks und Ideen für das Fotografieren im Winter
geschrieben von Julia Poluliakh

Auch wenn der Winter mit seinen kalten Temperaturen gelegentlich für schlechte Laune sorgen kann, so weiß er doch mit tollen Landschaften und interessanten Motiven zu beeindrucken. Manchmal ist man als Fotograf da aber fast schon überfordert und weiß gar nicht so richtig, wo man eigentlich anfangen soll. Hier ein Überblick mit Ideen und Vorschlägen.

Vor den Temperaturen schützen

Ganz generell gilt beim Fotografieren im Winter: Schützen Sie sich und vor allem Ihre Ausrüstung vor den eisigen Temperaturen. Wenn Sie längere Zeit bei Minusgraden unterwegs sind, sollten Sie Ihre Kamera in jedem Fall mit einer gefütterten Tasche schützen, sonst beginnen die Linsen gerne mal zu beschlagen, auch dem Lithium-Ionen-Akku tun die niedrigen Temperaturen so ganz und gar nicht gut.

Außerdem sollten Sie – für den Fall, dass Sie mit einem Stativ fotografieren – stets darauf achten, dass dieses einen stabilen Halt hat. Gerade im Tiefschnee kann das manchmal gar nicht so einfach sein und schließlich gibt es kaum etwas Ärgerlicheres, als seine Kamera aus dem Schnee bergen zu müssen.

Interessante Motive auswählen

Zu den einfachsten Fototricks beim Fotografieren im Winter gehört es, ein spannendes Motiv zu finden. Auswahl haben Sie dabei genug – auch in völlig unterschiedlichen Bereichen der Fotografie: So können Sie beispielsweise, wenn Sie ein Liebhaber der Makrofotografie sind, gefrorene Blüten oder Eisblumen an Fensterscheiben ablichten.

Auch Eiszapfen sind, vor allem wenn Sie im „Rudel“ auftreten, immer ein gern gesehenes Motiv. Überhaupt eignet sich natürlich alles, was typisch für den Winter ist. Somit sind also auch Bilder geeignet, auf denen gefrorenes Wasser oder Schnee zu sehen ist.

Doch auch wenn Sie persönlich eher Landschaftsbilder bevorzugen, werden Sie beim Fotografieren im Winter voll auf Ihre Kosten kommen, denn gigantische weiße Landschaften beeindrucken eigentlich jeden Betrachter. Versuchen Sie aber, diese Bilder stets mit einer diagonalen Linienführung oder anderen Stilmitteln in Sachen Bildkomposition spannend zu gestalten.

Wenn Sie eine Landschaft auf Ihre Speicherkarte bannen wollen, dann wählen Sie in jedem Fall eine kleine Blendenöffnung, damit Ihre Bilder mit einer möglichst großen Schärfentiefe glänzen können. Allerdings kommt man beim Fotografieren im Winter oftmals an den Punkt, an dem die Kameraautomatik nicht mehr mitspielt und aufgrund der strahlend weißen Landschaften, die ja oftmals noch die Sonne reflektieren, versagt. In diesem Fall helfen dann auch einfache Fototricks nicht weiter – Sie müssen die Einstellungen manuell vornehmen.

Manuelle Einstellungen vornehmen

Je nachdem was für ein Motiv Sie ablichten wollen, müssen Sie individuell die Einstellungen vornehmen. Bei großen Schneelandschaften sollten Sie im Zweifelsfall die Blende etwas weiter schließen, um den Lichtverhältnissen gerecht werden zu können, zudem sollten Sie in Sachen Weißabgleich einige Möglichkeiten einfach ausprobieren, um herauszufinden, welche Einstellungen für Ihren Fall am besten geeignet sind.

Wenn Sie sich mit den manuellen Einstellungen nicht ganz so sicher sind, dann probieren Sie es zunächst einmal mit den halbautomatischen Programmen bzw. Motivprogrammen. Hier kommen Sie Ihrem Ziel (je nachdem wie kompliziert die Lichtverhältnisse sind) mit Sicherheit schon ein ganzes Stück näher.

Bildnachweis: lordn / stock.adobe.com

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Julia Poluliakh