Finanzen

50,23% Gewinn, wenn Sie im Januar 2003 nach O´Higgins investiert haben

Auch 2004 scheinen mir die Aussichten für deutsche Dividendenaktien durchaus Erfolg versprechend. Ein so traumhaftes Ergebnis wie im zurückliegenden Jahr sollten aber selbst Optimisten nicht erwarten. Wie es aussieht, ist im Jahr 2004 insgesamt von einer ruhigeren Gangart an den Aktienbörsen auszugehen. Das größte Risiko, das es im Auge zu behalten gilt, ist die Entwicklung des US-Dollar.

Rohstoffaktien: Das Warten hat schon bald ein Ende

Nach den Verkaufsempfehlungen für viele Standardaktien und deutsche Nebenwerte in den letzten Monaten, halten viele Anleger derzeit hauptsächlich Rohstoffaktien und -Zertifikate in ihrem Depot. Zusätzlich liegt reichlich Liquidität auf dem Konto. Vielen von Ihnen mag das sehr einseitig ausgerichtet und damit riskant erscheinen, viele Experten sehen darin aber eine Kombination aus herausragender Profitchance und Sicherheitsdenken. So sollten Sie Ihren Bargeldanteil weiterhin hoch halten. Risikoreichere Anleger können es in den nächsten Wochen mit Rohstoffaktien versuchen. Denn Rohstoffaktien bieten in jedem Fall ein großes Potential.

Gezielte Diversifikation begrenzt Ihr Anlagerisiko

Die Finanzwirtschaft hat längst eine Lösung für die optimale Diversifikation gefunden. Mit der so genannten "Modernen Portfoliotheorie" lässt sich die Diversifikation anhand von Rendite, Volatilität und Korrelation von Wertpapieren rechnerisch ermitteln. Aber auch Privatanleger können mit gesundem Menschenverstand statt mit endloser Rechnerei eine ausreichend gute Diversifikation für Ihr Depot erreichen.

Der Genussschein wird sich wieder lohnen

Der Genussschein ist eine Besonderheit auf dem Anlagemarkt, da er eine Mischung aus Anleihe und Aktie darstellt. Er berechtigt den Inhaber, am Unternehmenserfolg beteiligt zu werden, gibt ihm aber kein Stimmrecht. Deie Gewinnbeteiligung ist normalerweise an einen festen Zinskupon gebunden.

Kein vereinfachter Spendennachweis mit abgestempelter Durchschrift des Überweisungsbelegs mehr möglich

Viele Menschen spenden Jahr für Jahr viel Geld an gemeinnützige Organisationen. Häufig freuen sie sich dabei darüber, dass sie die gespendeten Moneten von der Steuer absetzen können. Bei Spenden bis zu 100 Euro reicht sogar ein vereinfachter Nachweis. Lesen Sie im Folgenden, was Sie beachten müssen, wenn Sie einen vereinfachten Spendennachweis an das Finanzamt schicken wollen.

Steuern sparen mit der Instandhaltungsrücklage

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Wohnungseigentümergemeinschaften eine Instandhaltungsrücklage bilden. Denn zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung gehört auch die Ansammlung einer angemessenen Instandhaltungsrücklage. Zweck der Instandhaltungsrücklage ist es, Geldmittel anzusammeln, die sowohl künftig anfallende, vorhersehbare Kosten der Instandhaltung und Instandsetzung als auch unvorhersehbare, plötzlich auftretende Reparaturkosten abdecken soll.

Die EC-Karte wird zur Girocard

Die altbekannte EC-Karte soll es nach dem Jahr 2011 nicht mehr geben. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die etwa 93 Millionen ausgegebenen Karten nach und nach durch die neuen Girocards ersetzt werden. Das "ec" mit dem Tastatursymbol und der Schrift "electronic cash" fällt weg und wird durch das neue, hellblaue Logo und "Girocard" ersetzt.

Günstigerprüfung: Verlassen Sie sich nicht auf das Finanzamt!

Von Gesetzes wegen ist die Finanzverwaltung verpflichtet, auf Antrag eines jeden Kapitalanlegers eine Günstigerprüfung durchzuführen. Das bedeutet: Ihre der Abgeltungsteuer unterliegenden Kapitaleinkünfte werden den steuerpflichtigen Einkünften hinzugerechnet und der tariflichen Einkommensteuer unterworfen. Sinn und Zweck ist, den Kapitalanlegern eine Besteuerung nach der tariflichen Einkommensteuer zu ermöglichen, um so Protesten von Niedrigsteuerzahlern und Rentnern entgegenzuwirken.

Hyrican: Starke Zahlen und Dividendensprung

Richtig Freude macht uns zurzeit Hyrican. Nach vorläufigen Zahlen schaffte der Computerhersteller im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von 16,9% auf 77,4 Millionen Euro. Der Gewinn kletterte dabei von 3,1 auf 5,9 Millionen Euro bzw. auf etwa 1,48 Euro je Aktie. Damit erfüllt die Hyrican viele Erwartungen.

Kapitalerträge: Machen Sie aus Verlusten Gewinne!

Das Finanzgericht Münster hat mit Urteil vom 14.03.2007, Az.: 10 K 3380/04, eine hoch interessante Praxis genehmigt, durch die steuerpflichtige Kapitaleinkünfte gesenkt werden können. Danach können Sie im selben Jahr eingenommene steuerpflichtige Kapitalerträge durch Spekulationsverluste ausgleichen, indem Sie Wertpapiere innerhalb der Jahresfrist nach dem Kauf wieder verkaufen. Diese Papiere – das ist das Besondere – können Sie sofort wieder zurückkaufen.

Steuerermäßigung: Die Denkmalbehörde entscheidet, ob die Voraussetzungen vorliegen

Für Baumaßnahmen an einem Gebäude, das nach landesrechtlichen Vorschriften ein Baudenkmal ist, können Sie gemäß § 7i EStG erhöhte Abschreibungen in Anspruch nehmen. Sie benötigen allerdings von der zuständigen Denkmalbehörde eine Bescheinigung, dass die Voraussetzungen für den Denkmalschutz vorliegen. Diese Bescheinigung der Denkmalbehörde ist als Grundlagenbescheid für das Finanzamt bindend.

Reduzieren Sie das biometrische Risiko – auch das Ihrer Familie

Wussten Sie, dass Sie als Rentner oder zukünftiger Rentner in Deutschland einem „biometrischen Risiko“ unterliegen? Ökonomisch betrachtet werden die „Alten“, die körperlich nicht mehr in der Lage sind, den Anforderungen eines aufreibenden Arbeitslebens nachzukommen, „ausgemustert“. Die meisten von Ihnen längst bevor Sie das staatlich definierte Rentenalter von 65 bzw. künftig 67 Jahren erreicht haben. Für all diese Menschen gibt es in unserer Gesellschaft ein „biometrisches Risiko“ (Rürup-Kommission), gegen das die Rentenversicherung versichern will.

Geldgeschenk: Beachten Sie diese Steuerfalle

Bis vor einiger Zeit war ein Geldgeschenk relativ einfach: Eltern übertragen ihren Kindern Kapitalanlagen und sparen Kapitalertragssteuer, da die Freibeträge höher werden. Wurden die gesetzlichen Vorschriften beachtet, war das eine ganz simple Sache. Seit Einführung der Abgeltungssteuer gilt eine Kapitalübertragung als entgeltliches Geschäft und steht der Veräußerung gleich. Und dabei können dann Steuern anfallen!

Kontopfändung: So reagieren Sie richtig gegenüber dem Finanzamt

Eine Kontopfändung ist wohl der Albtraum eines jeden Steuerpflichtigen: Der Bankberater ruft an und teilt Ihnen mit, dass die Konten gesperrt sind und das Finanzamt gepfändet hat. Kontopfändungen werden in der Praxis immer häufiger. Gründe dafür sind zum Teil die zunehmend schwierige wirtschaftliche Lager vieler Steuerzahler, gelegentlich auch bloße Versäumnisse, aber in steigendem Maße auch ein energischeres Vorgehen des Finanzamtes. Besonders ärgerlich ist eine Kontopfändung, die auch noch ungerechtfertigt ist.

So finden Sie das optimale Index-Investment

Ein Index-Investment ist eine gute Möglichkeit, auf einen gesamten Markt zu setzen - thematisch, national, international oder regional, mit einem Indexfonds oder -zertifikat. Neben der Investitionsmöglichkeit liefert die Entwicklung von Indizes eine wesentlich zuverlässigere Aussagen über Börsenentwicklungen, Märkte und Tendenzen als die einzelner Wertpapiere.

Trotz Bankenwerbung: Lassen Sie sich nie auf Kredite in Fremdwährungen ein

Mit großen Inseraten werben Banken für Kredite in Fremdwährungen, z. B. Schweizer Franken zum ausgesprochen günstigen Zins. In der Schweiz liege das Zinsniveau deutlich unter hiesigen Verhältnissen. Es sei also deutlich billiger, sich dort mit einem Kredit einzudecken. Der „Neue Deutsche Geldanlagebrief“ warnt ausdrücklich vor diesem dubiosen Angebot. Was die Bank verschweigt:

Bei Fuchs Petrolub läuft es wieder wie geschmiert

Die Fuchs Petrolub AG ist ein global agierender Konzern und unter den unabhängigen Unternehmen der weltweit größte Anbieter von Schmierstoffen. In Europa und Übersee sind mehr als 4.000 Mitarbeiter in über 70 operativ tätigen Gesellschaften für den Erfolg des Unternehmens Fuchs Petrolub aktiv. Fuchs Petrolub hat jetzt exzellente Zahlen geliefert und die Aktie wurde von „Halten“ auf „Kaufen“ raufgestuft.

Kalkulieren Sie mit dem neuen Verzugszins

Denken Sie daran, den Verzugszins bei ausstehenden Forderungen in voller Höhe geltend zu machen. Der Basiszinssatz und in Folge dessen auch die gesetzlichen Verzugszinsen befinden sich in ungewohnter Höhe. Die Bezugsgröße um den gesetzlichen Zinssatz zu berechnen ist der sogenannte Basiszinssatz. Bei Verbrauchern als Schuldnern liegt der gesetzliche Verzugszinssatz 5% über dem betreffenden Basiszinssatz.

Rating: Worauf die Banken bei einer Kontoanalyse achten

Was viele Unternehmer nicht wissen, auch die Kontoführung bewertet die Bank mit einem Gewicht von bis zu 20% bei der Gesamtratingnote. Wird das Geschäftskonto eines Unternehmens nicht vereinbarungsgemäß geführt, schlägt sich dies negativ bei der Bewertung und in der Ratingnote nieder. Dabei ist es gleichgültig, aus welchen Gründen Vereinbarungen nicht eingehalten wurden. Schon eine Nachlässigkeit genügt.

Sanitäreinrichtungen: Die Burgbad AG wächst schneller als der Markt

Die Aktie der Burgbad AG wurde bereits vor knapp zwei Jahren als sehr profitabel gehandelt. Damals wurde sie bei einem Kurs von 7,40 € zum Kauf empfohlen. Im März diesen Jahres dann erreichte die Aktie der Burgbad AG mit 24,25 € dann einen historischen Höchststand. Danach setzten Gewinnmitnahmen ein. Die aktuelle Konsolidierungsphase bietet also Neueinsteigern eine zweite Chance, bei Burgbad einzusteigen. Bei einem Kursziel von 35 € bietet sich der derzeitige Preis von um die 20 € zum Kauf an.

Anleihe und Genussschein

Sowohl Genussschein als auch Anleihe eignen sich für ein Basisdepot mit sicheren Renditen von ca. 6 bis 8%. Diese beiden Investmentarten unterscheiden sich jedoch in ein paar Punkten: So ist beim Genussschein die Auszahlung an den Gewinn gekoppelt, wohingegen Unternehmensanleihen sich durch geringe Kursschwankungen und eine feste Verzinsung auszeichnen.

Finanzamtsichere Abschlagszahlung ist besser als windiger Vorschuss

In vielen GmbHs zeichnet sich bereits in diesem Frühjahr ab, dass die Geschäfte in diesem Jahr besser laufen als im Vorjahr. Kein Wunder, dass viele Geschäftsführer daran denken, ihre Zurückhaltung der letzten Jahre aufzugeben und sich schon einmal einen Vorschuss auf die zu erwartende Gewinntantieme zu „genehmigen“. Doch Vorsicht: Meistens rechnet sich eine Abschlagszahlung eher als ein windiger Vorschuss.

Verdienen Sie dank der Übungsleiterpauschale bis zu 1.848 € steuerfrei

Gut 800 € hat Hans Schmied 2006 an der Volkshochschule verdient. Sein Kurs „Einführung in die Digitalfotografie“ entpuppte sich als echter Renner und steht auch für dieses Jahr gleich mehrfach im Programm. Knapp 1.400 € wird Schmieds Honorar dafür sein. „Ein nettes Sümmchen, wenn bloß die verflixte Steuer nicht wäre!“, denkt er. Dabei müsste er die gar nicht zahlen. Machen Sie es besser als Herr Schmied und sparen Sie in solchen Fällen die Steuern und Sozialabgaben. Möglich macht's die so genannte „Übungsleiterpauschale“.

Expertenrat: Vorsicht vor kostenlosen Aktien-Tipps per E-Mail

Vor kurzem waren E-Mails mit kostenlosen Aktien-Tipps im Netz unterwegs. Die Absender, angeblich renommierte Aktienexperten, raten zum Kauf einer Aktie. Deren Kurs sollte sich als wahre Rakete entpuppen und innerhalb weniger Tage – mindestens – zweistellig zulegen. Bei der ersten E-Mail ging es um die Amatech AG. Der zweite der Aktien-Tipps beschäftigte sich mit der Knorr Capital Partners AG. Bei solchen Aktien-Tipps per E-Mail kann man nur sagen: Vorsicht, Betrug!

Geldanlage: Banken müssen die Wahrheit sagen

Dieses Urteil ist Hoffnung für viele geprellte Anleger: Der Bundesgerichtshof (Az: XI ZR 56/05) hat jetzt entschieden, dass Banken ihre Kunden darüber aufklären müssen, dass sie für die Vermittlung von Geldanlagen Provisionen bekommen. Hintergrund sind sogenannte Kick-back-Zahlungen, bei denen die Bank einen Teil des vom Kunden gezahlten Ausgabeaufschlags und einen Anteil an den Verwaltungsgebühren als Provision erhält.

Geldanlage Goldmünze

Bei steigendem Goldpreis und schwächerem Dollar wird die Goldmünze als Geldanlage wieder interessanter. Bereits seit Jahrtausenden verlassen sich Menschen auf den stetigen Wert von Gold. Es lässt sich weder fälschen, noch in beliebigen Mengen herstellen: Gold ist rar. Aus diesen Gründen hat sich das Vertrauen auf das Edelmetall als Weltwährung so lange gehalten.

Bringen Sie Ihre Vermögensplanung auf Vordermann

Ihre finanzielle Situation ist eine eher zufällige Mischung, die sich über die Jahre entwickelt hat? Ein Bausparvertrag, den Sie irgendwann unterschrieben haben, Versicherungen, die Sie vielleicht als Berufseinsteiger abgeschlossen haben, ein Konto bei der Bank, bei der schon Ihr Vater sein Konto hatte und ein Fondsparplan? Selten passen alle Verträge zusammen. Bringen Sie Ihre private Vermögensplanung jetzt auf Vordermann!

Börsenwissen: Was sind CFDs?

Diese oben aufgeworfene Frage ist schnell geklärt. CFD ist die Abkürzung für "Contract for difference". Diesen Begriff könnte man frei übersetzt als Kursdifferenzkontrakte oder –verträge bezeichnen. Ein CFD ist demzufolge der Barausgleich eines Differenzgeschäfts zwischen Kauf- und Verkaufspreis eines Börsenwertes.

Vermögensberatung: So prüfen Sie, ob Ihr Geld in guten Händen ist

Wenn's um Geld geht: Wem können Sie da eigentlich vertrauen? Tests in einschlägigen Zeitschriften helfen Ihnen da jedenfalls nicht viel weiter: Es nützt Ihnen schließlich nichts, wenn der Vermögensberater z. B. der Commerbank-Filiale in Hildesheim prima abschneidet, Sie aber in Ulm wohnen. Also gilt, wie so oft im Leben: Selbst ist der Mann. Damit nicht nur er, sondern auch Sie hinterher als Gewinner dastehen, müssen Sie Ihren Berater genau prüfen. Was müssen Sie bei einer Vermögensberatung beachten?

Steuerfallen: Fallstricke bei der Jahresbescheinigung der Bank

Wenn Sie bei Ihrer Bank ein Sparkonto oder ein Depot führen, schickt Ihnen diese nach Ablauf des Jahres eine so genannte Jahresbescheinigung. Hierin aufgelistet sind alle Kapitalerträge und Wertpapierverkäufe des vergangenen Jahres, die Sie für Ihre Einkommenssteuererklärung benötigen. Übernehmen Sie die Daten aber nicht ungeprüft. Beachten Sie diese Besonderheiten, damit Sie keine steuerlichen Nachteile hinnehmen müssen (Bundesfinanzministerium, 06.09.2006, Aktenzeichen: IV C 1 – S 2252 a – 10/06):