Finanzen Praxistipps

Geldanlage: Das alles sollten Verbraucher übers Sparen wissen

Die gesetzliche Rente wird in Zukunft für viele nicht reichen, und das Sparbuch wirft derzeit keine Zinsen mehr ab: Vor diesem Hintergrund wird es für die Deutschen immer wichtiger, ihr Geld für später anzulegen. Mit dem richtigen Grundlagenwissen holen Sparerinnen und Sparer dabei das Beste für sich heraus.

<strong>Geldanlage: Das alles sollten Verbraucher übers Sparen wissen</strong>

Geldanlage: Das alles sollten Verbraucher übers Sparen wissen

Vor dem Anlegen: Schulden tilgen

Wer Geld aus seinem monatlichen Nettogehalt anlegen möchte, sollte vorher etwaige Schulden zu hundert Prozent tilgen. Der Grund: Die Zinsen für Darlehen und Kredite sind in der Regel höher als die, die Sparerinnen und Sparer mit dem Geldanlegen einnehmen. Auf diese Weise lässt sich kein Zinsgewinn erwirtschaften.

Deshalb ist es vernünftig, finanzielle Verpflichtungen zu begleichen, bevor investiert wird.

Für finanzielle Notfälle: Extra-Geld zurücklegen

Außerdem ist es klug, einen Notgroschen anzusparen. Denn wenn plötzlich eine aufwändige Pkw-Reparatur fällig ist oder die Waschmaschine ersetzt werden muss, wird oft entweder der Dispositionskredit des Girokontos genutzt oder das Geld für die Rechnung vom bereits angelegten Geld bezahlt.

Beides belastet indirekt oder direkt das Investment: Die Zinsen für den Dispo bedeuten neue Schulden, die den Ertrag der Anlage schmälern. Und das Bezahlen mit bereits angespartem Geld schmälert die Zinsrendite.

Besser ist es, einen Betrag für Notfälle auf einem Tagesgeldkonto zu parken. Finanzexpertinnen und -experten empfehlen idealerweise eine Summe in Höhe von zwei bis drei Nettogehältern.

Wichtig: Möglichst frühzeitig mit dem Investieren beginnen

Früher Vogel fängt den Wurm: Wer bereits während der Ausbildung oder des Studiums mit dem Investieren beginnt, hat später mehr vom Ersparten. Das liegt am Zinseszins-Effekt: Er tritt dann ein, wenn die Zinsen des angelegten Geldes gleich wieder ins Anlagevermögen zurückfließen.

Auf diese Weise kommt es gerade bei langfristigen Investments zu einem exponentiellen Wachstum des Vermögens. Deshalb gilt: Selbst, wenn man während der Ausbildung oder des Studiums nur 25 oder 50 Euro monatlich investiert, lohnt sich dieser Sparaufwand.

Das A und O an der Börse: Die Risikostreuung

Seitdem Sparbuch und Tagesgeld keine Zinsen mehr abwerfen, haben immer mehr Privatanlegerinnen und -anleger den Finanzmarkt für sich entdeckt. Dabei gilt: Gleichgültig, ob man risikofreudig Aktien kauft oder sich konservativer an Aktienfonds wie zum Beispiel ETFs beteiligt – eine breite Streuung des investierten Geldes über mehrere Unternehmen und Branchen hinweg ist ratsam. Auf diese Weise werden Verluste, die in einem Teil des eigenen Portfolios entstehen, durch Gewinne in anderen Teilen eher ausgeglichen.

Für Azubis und Studienabsolventen: Finanznachhilfe im Netz

Junge Sparer leiden oft unter dem Problem, dass an deutschen Schulen kaum Finanzwissen vermittelt wird. Die Folge: Bei ihren ersten eigenen Entscheidungen in Bezug auf Finanzen und Geldanlage fühlen sich junge Verbraucher oft überfordert. Dabei benötigen gerade sie das nötige Know-how, um privat erfolgreich vorzusorgen.

Unternehmen wie die tecis Finanzdienstleistungen AG haben dies erkannt und leisten online Schützenhilfe. Die Finanzexperten des Finanzdienstleisters haben den Podcast „tecis – dein Finanzpodcast“ ins Leben gerufen. Die dortigen Hörbeiträge haben zum Ziel, bei jungen Erwachsenen Bildungslücken zu schließen und sie auf diese Weise zu befähigen, selbstständige Entscheidungen bei Finanzfragen zu treffen.

Zu den Themen des tecis-Podcasts gehören Aktien und Fonds, die private Altersvorsorge, Immobilien sowie ganz aktuell die grassierende Inflation.

Bildnachweis: Brian Jackson / stock.adobe.com

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