Finanzen Praxistipps

Aktien kaufen per App

Lesezeit: 3 Minuten Wer sein Geld gewinnbringend veranlagen will, der darf sich keinesfalls für das Sparbuch, Tages- oder Festgeld oder eine Kapitallebensversicherung entscheiden. Letztlich gibt es heute nur den Aktienmarkt, der hohe Gewinne verspricht. Aber auch nur dann, wenn man ein paar Tipps und Tricks befolgt.

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Niedrigzinspolitik lässt vor allem Sparer verzweifeln

Warum klassische Sparprodukte nicht mehr empfohlen werden können? Schuld ist die von der Europäischen Zentralbank – kurz: EZB – verfolgte Nullzinspolitik. Die Kreditnehmer freut es, so günstige Kredite wie noch nie zu bekommen, die Sparer verzweifeln jedoch an der Suche, passende Produkte zu finden, die nicht allzu riskant sind.

Wer sich für ein Sparbuch oder Tagesgeld entscheidet, der muss berücksichtigen, dass es aufgrund der niedrigen Zinsen zu einem realen Geldwertverlust kommt. Hat man etwa zu Beginn des Jahres 100 Euro einbezahlt, liegt der Wert nach 12 Monaten wohl nur noch bei 97 Euro. Das liegt an der Inflation. Denn beträgt die Inflation 1,5 Prozent und der Zinssatz beläuft sich auf 0,125 Prozent, so ist klar, dass man hier keinen tatsächlichen Gewinn erzielen wird.

Mit Tipps und Tricks das Risiko senken

Besonders risikoaffine Anleger können es natürlich auch mit Kryptowährungen versuchen. So kann man über Bitcoin Revolution in den Markt investieren und, sofern man richtig liegt, hohe Gewinne verbuchen. Kryptowährungen sind aber nicht ungefährlich. Immer wieder kommt es zu starken Kursschwankungen. Das heißt, hohe Gewinne sind möglich, jedoch darf das Risiko, das man hier eingeht, auf keinen Fall unterschätzen.

Geld, das man in den Kryptomarkt steckt, sollte man in der Theorie auch verlieren dürfen. Das heißt, es ist wichtig, immer nur frei verfügbares Kapital zu investieren.

Anders hingegen, wenn man in Aktien investiert. Hier geht es in erster Linie um einen langfristigen Anlagehorizont. Denn je länger in Aktien investiert wird, umso höher stehen letztlich die Chancen, attraktive Gewinne zu verbuchen.

Jedoch nur, wenn man ein paar Tipps und Tricks befolgt. Doch das bedeutet nicht, dass man bei Befolgung derartiger Tipps keine Angst vor Verlusten haben muss – wer in den Aktienmarkt investiert, der muss immer damit rechnen, dass es auch einmal in die andere Richtung gehen kann.

Diversifikation ist entscheidend

Besonders wichtig ist die Diversifikation. Das heißt, man steckt sein Geld in unterschiedliche Aktiengesellschaften, die sich im Idealfall in unterschiedlichen Branchen wie Ländern aufhalten. Die Diversifikation entscheidet oft über das tatsächliche Risiko der Veranlagung.

Eine Alternative sind Fonds. Denn in Fonds befinden sich unterschiedliche Aktiengesellschaften, Anleihen sowie auch Rohstoffe. Bei Fonds wird in aktiv gemanagte wie passive Fonds unterschieden. Bei einem aktiv gemanagten Fonds befindet sich, wie der Name bereits vermuten lässt, ein im Hintergrund agierender Fondsmanager, der das Ziel verfolgt, besser als der Markt zu sein. Für diese Tätigkeit fallen Kosten an – mitunter sind derartige Fonds klassische Renditefresser.

Anders hingegen, wenn man in passive Fonds investiert – das sind sogenannte börsengehandelte Indexfonds. Hier wird ein bestimmter Index nachgebildet. Es gibt keinen Manager, der immer wieder umschichtet. Der große Vorteil? Börsengehandelte Indexfonds sind ausgesprochen günstig. Hier liegen die Verwaltungskosten oft bei unter 0,5 Prozent.

Apps nutzen!

Der erfolgreiche Trader braucht natürlich auch ein entsprechendes Werkzeug. Mit der passenden App bekommt man nicht nur Neuigkeiten auf sein Smartphone, sondern kann auch mit unterschiedlichen Tools die Charts analysieren oder direkt auf sein Depot zugreifen und Aktien kaufen bzw. wieder verkaufen.

Der Aktienhandel mit dem Smartphone ist nicht kompliziert und wird auch Anfänger vor keine großen Herausforderungen stellen. Letztlich geht es darum, die für einen selbst passende App zu finden. Das heißt, im Vorfeld ist für sich zu klären, was die App überhaupt können soll. Möchte man die neuesten Informationen, einen Überblick über die Kursentwicklung einzelner Titel haben oder genügt es, nur auf sein Depot zugreifen zu können?

Besonders Daytrader sollten mit Apps arbeiten. Denn hier geht es oft um Sekunden. Daytrader verfolgen nämlich keinen langen Anlagehorizont, sondern wollen innerhalb kürzester Zeit Gewinne verbuchen. Das ist aber auch nicht ungefährlich. Wer den Markt falsch einschätzt, muss in diesem Fall auch entsprechende Verluste wegstecken können.

Bildnachweis: Oran Tantapakul / stock.adobe.com

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