Schwangerschaft

Folgen für das Baby: Vorsicht vor Alkohol in der Schwangerschaft

Folgen für das Baby: Vorsicht vor Alkohol in der Schwangerschaft
geschrieben von Manuela Aberger

Alkohol in der Schwangerschaft ist nicht gut für Ihr Baby. Auch wenn Sie für gewöhnlich nach dem Motto „einmal ist keinmal“ leben, so sollten Sie in diesem Fall Ihre Lebenseinstellung ändern, es sei denn, jeder soll dem Gesicht Ihres Babys ablesen können, dass Sie Alkohol in der Schwangerschaft konsumiert haben.

Alkohol in der Schwangerschaft und die Folgen für das Kind

Wenn Sie Alkohol in der Schwangerschaft konsumieren, sollten Sie die Gefahren, die diese Lebensweise für Ihr Kind mit sich bringt, nicht unterschätzen. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie regelmäßig trinken müssen, um Ihr Kind einer Gefährdung auszusetzen, denn bereits der einmalige Konsum von Alkohol in der Schwangerschaft führt dazu, dass Ihr Kind diesen über die Nabelschnur in seinen Körper aufnimmt.

Erkennen Sie, dass Alkohol in der Schwangerschaft Gift für Ihr noch ungeborenes Kind darstellt. Regelmäßiger Konsum kann dazu führen, dass sich die Organe Ihres Kindes nicht vollständig entwickeln, möglicherweise kommt es sogar mit einer Behinderung auf die Welt.  Fetales Alkoholsyndrom (FAS) kann man laut Wissenschaftler sogar am Gesicht des neugeborenen Babys erkennen. Sie müssen nicht erst Alkoholikerin sein, damit dieser Effekt erzielt wird, kleine Mengen an Alkohol in der Schwangerschaft können hierfür bereits ausreichen.

Fetales Alkoholsyndrom – inwiefern unterscheidet sich das Gesicht von einem normalen Gesicht

Babys, deren Mütter Alkohol in der Schwangerschaft konsumiert haben, haben weitaus kleinere Augen sowie eine schmalere Oberlippe als Kinder, deren Mütter auf Alkohol in der Schwangerschaft gänzlich verzichtet haben. Außerdem liegt bei betroffenen Babys die Nase weiter entfernt vom Mund und ihre Augen befinden sich viel weiter unten als die Ohren anstatt auf gleicher Höhe.

Weitere Merkmale sind sehr dünnes Haar, kürzere und krumme Finger sowie ein niedriges Geburtsgewicht. Alkohol in der Schwangerschaft führt zudem dazu, dass Kinder auch wenn sie heranwachsen, klein und zierlich bleiben. Störungen des ZNS sind in Zusammenhang mit Alkohol in der Schwangerschaft auch nichts Außergewöhnliches. Wenn Sie Alkohol in der Schwangerschaft konsumieren, sollten Sie sich ebenfalls nicht wundern, wenn der künftige Intelligenzquotient Ihres Kindes dem einer Lernbehinderung entsprechen wird.

Was tun, wenn man bereits Alkohol in der Schwangerschaft konsumiert hat?

Für Mütter, die bereits Alkohol in der Schwangerschaft getrunken haben, gibt es keine positiven Nachrichten, denn das fetale Alkoholsyndrom ist nicht heilbar. Das einzige, was Sie dann noch tun können, ist, Ihr Kind schnellstmöglich therapeutisch behandeln zu lassen. Zwar können Sie die Schäden dadurch auch nicht mehr rückgängig machen, nichtsdestotrotz kann langfristig gesehen zumindest eine Verbesserung des Gesundheitszustandes Ihres Kindes herbeigeführt werden.

Auf Alkohol in der Schwangerschaft verzichten, aber wie?

Oftmals ist es nicht leicht, dem Alkohol zu widerstehen, wenn Mitmenschen einem ein Gläschen anbieten. Machen Sie Ihren Bekannten und Freunden am besten sofort bei Beginn der Schwangerschaft klar, dass Sie ein Kind erwarten und die nächsten 9 Monate auf Alkohol verzichten müssen. Motivieren Sie Ihren Lebenspartner dazu, ebenfalls auf Alkohol während der Schwangerschaft zu verzichten, damit es Ihnen selbst auch leichter fällt. Schließlich hat er das Kind auch gezeugt.

Verzichten Sie auch auf bestimmte alkoholfreie Getränke

Bloß, weil es alkoholfreies Bier und alkoholfreien Sekt im Supermarkt zu kaufen gibt, bedeutet das noch lange nicht, dass diese Getränke gut für Ihr Baby sind. Auch wenn auf dem Getränk ein Etikett mit der Aufschrift „kein Alkohol“ aufgeklebt ist, können sich dennoch geringe Mengen an Alkohol darin befinden. Hersteller sind erst ab einer Menge von 0,5 Prozent dazu verpflichtet, diese Information auszuweisen.

Um gänzlich auf Alkohol in der Schwangerschaft verzichten zu können, sollten Sie nur jene Getränke nehmen, die die Aufschrift 0,0 Prozent Alkohol aufweisen. Auf alkoholhaltige Pralinen brauchen Sie während der Schwangerschaft nicht zu verzichten, da die Menge des Alkohols darin so gering ausfällt, dass Nebenwirkungen für Sie oder Ihr Kind ausgeschlossen sind.

Bildnachweis: Daisy Daisy / stock.adobe.com

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Manuela Aberger