Schwangerschaft

Das müssen Sie über Schwangerschaftsdiabetes wissen

Das müssen Sie über Schwangerschaftsdiabetes wissen
geschrieben von Manuela Aberger

Immerhin ein bis fünf Prozent aller Schwangeren sind von Schwangerschaftsdiabetes betroffen. Hierbei handelt es sich um eine der häufigsten Erkrankungen in der Schwangerschaft, die sowohl für die Mutter als auch für das ungeborene Kind echte Gefahren birgt.

Bei wem tritt die Schwangerschaftsdiabetes auf?

Wenn Sie älter als 30, mit Diabetes erblich vorbelastet und zudem vielleicht noch übergewichtig sind, dann ist das Risiko groß, dass Sie von der Schwangerschaftsdiabetes betroffen sein könnten. Sollten Sie bereits mehrere Fehlgeburten hinter sich haben, so gelten Sie ebenfalls als gefährdet. Eine falsche, zu kalorienreiche Ernährung während der Schwangerschaft kann dazu führen, dass Sie diese Krankheit heimsucht.

Denn in der Schwangerschaft werden bestimmte Hormone ausgeschüttet, die den Blutzuckerspiegel erhöhen. Die Bauchspeicheldrüse bekommt so Probleme und es entsteht eine Schwangerschaftsdiabetes, die sich bei mangelnder Bewegung sogar noch verschlimmern kann.

Auswirkungen und Risiken

Da die Schwangerschaftsdiabetes oft ohne Beschwerden verläuft, bleibt sie leider oft unerkannt. Sind Sie häufiger durstig, kann dies jedoch ein erstes Anzeichen sein. Sollte Ihre Fruchtwassermenge stark schwanken, so kann der Arzt die Gestationsdiabetes daran ebenfalls erkennen. Sollten Sie betroffen sein, so reagiert Ihr Baby mit einer verstärkten Insulinproduktion. Dies führt zu einem verstärkten Harnabgang und die Fruchtwassermenge steigt. Dies kann eine Gewichtszunahme mit sich bringen, die auf eine Schwangerschaftsdiabetes hinweisen kann.

Dabei ist das ungeborene Kind von dieser Krankheit am meisten betroffen. Fett lagert sich im Körper des Kindes ein. Dies führt zu einem abnormalen Wachstum und selbst Entwicklungsstörungen können auftreten. Eine Frühgeburt ist nicht auszuschließen.

Schwangerschaftsdiabetes kann gut behandelt werden

Da eine Schwangerschaftsdiabetes mit einer Ernährungsumstellung leicht zu behandeln ist, ist es wichtig, dass diese frühzeitig erkannt wird und der Fötus keinen Schaden nimmt. Wenn Sie eine Schwangerschaftsdiabetes vermuten, sollten Sie sich unbedingt an Ihren Arzt wenden. Ein Glukosetoleranztest kann die Erkrankung nachweisen. Achten Sie bei dem kleinsten Verdacht auf eine ausgewogenere Ernährung.

Bildnachweis: RFBSIP / stock.adobe.com

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