Schwangerschaft

Das erste Babybett: 4 Punkte, die Sie beim Kauf beachten sollten

Das erste Babybett: 4 Punkte, die Sie beim Kauf beachten sollten
geschrieben von Burkhard Strack

Ganz gleich, ob Sie sich für ein separates Kinderzimmer entscheiden oder den Nachwuchs im eigenen Schlafraum nächtigen lassen wollen: ihr Baby benötigt über kurz oder lang ein eigenes Bett. Weil die Auswahl angesichts des übergroßen Angebotes schier unendlich wirkt, haben wir die wichtigsten Kriterien für den Kauf dieses Möbelstücks zusammengetragen.

Lesen Sie hier, auf welche Punkte Sie beim Kauf Ihres ersten Babybetts achten sollten. Wie bei Erwachsenen, ist auch bei Ihrem Kind das richtige Bett wichtig, damit es gut schlafen kann.

1. Die Art des Babybetts

Beim Anblick eines Stubenwagens, einer Wiege oder eines sogenannten Bettbalkons mag Ihnen vor Rührung das Herz übergehen – sachliche Überlegungen aber sollte ein solches Babybett nicht beeinflussen. Alle drei Versionen überzeugen durch Mobilität, geringe Maße und den im Innenraum herrschenden Kuschel-Effekt. Sie lassen sich ohne großen Aufwand von einem Raum in den anderen transportieren und garantieren Ihnen dadurch größtmögliche Nähe zu Ihrem Kind.

Aber: Sie bieten dem Nachwuchs nur relativ kurze Zeit genügend Platz. Beachten Sie außerdem, dass für ein Babybett dieser Art extra Laken, Inletts und Bezüge erforderlich sind, da normale Kinder-Bettwaren hier noch nicht passen. Darüber hinaus müssen Sie vor der Entscheidung für einen Bettbalkon prüfen, ob er sich tatsächlich an den Seitenleisten Ihrer eigenen Schlafstätte einhängen lässt.

Wesentlich praktischer – weil länger verwendbar – sind Gitterbettchen, die Sie an die wortwörtlich wachsenden Bedürfnisse Ihres Kindes anpassen können. In den ersten Wochen erleichtert Ihnen ein höhenverstellbarer Bettboden das Hinein- oder Herausheben des Babys. Den anfangs noch viel zu groß scheinenden Innenraum können Sie durch Einlegen eines Stillkissens verkleinern.

2. Weitere Nutzungsmöglichkeiten beim Babybett

Während Sie den Aufsatz eines Stubenwagens immerhin noch als Wäschekorb verwenden könn(t)en, sind die Weiternutzung einer Wiege oder eines Bettbalkons eher begrenzt. Ein mit Bedacht ausgewähltes Gitterbett können Sie bzw. Ihr Kind dagegen bis in die Vorschulzeit hinein nutzen.

Durch das Herausnehmen dafür konzipierter Einzelsprossen ermöglichen Sie Ihrem größer gewordenen Kleinen, seine Schlafstätte selbständig zu verlassen oder aufzusuchen. Mit dem Abbau der Seitenteile und einer Demontage des meist zweiteiligen Kopf- oder Fußgiebels verwandeln Sie das Babybett in eine Junior-Version, in welcher Ihr heranwachsender Sprössling bis etwa zum 6. Lebensjahr schlafen kann.

Auch danach erfüllt das Möbelstück noch immer gute Dienste, denn es lässt sich – mit vielen gemütlichen Kissen ausgestattet – ruckzuck zum Kindersofa umfunktionieren.

3. Einhaltung von Sicherheitsvorschriften

Der Sicherheit sollten Sie beim Kauf eines Babybetts erhöhte Aufmerksamkeit widmen. Achten Sie darauf, dass eventuell vorhandene Schrauben und Nägel abgerundete bzw. versenkte Köpfe haben und informieren Sie sich über die Materialien, aus welchen das Bett und seine Zubehörteile gefertigt sind. Entscheiden Sie sich für eine Gittervariante, muss der Abstand zwischen den einzelnen Stäben der geltenden DIN EU-Norm entsprechen.

Gute Anhaltspunkte zur Qualität des Möbelstücks liefern Ihnen Prüfsiegel oder Prüfzeichen mit Angabe des Herstellers. Möchten Sie bei einem Babybett aus naturbelassenem Holz die Langlebigkeit erhöhen und sich die Pflege erleichtern, empfiehlt sich eine Vorbehandlung mit ungiftigen Farben bzw. Lacken. Ein fabrikneues Produkt sollten Sie schon einige Wochen vor dem ersten Gebrauch aufbauen und gründlich auslüften lassen.

4. Förderung eines gesunden Schlafklimas

Für optimale Schlafbedingungen Ihres Babys spielen gleich mehrere Faktoren eine entscheidende Rolle. Das Babybett sollte an einem nicht zu warmen, zugluftfreien Ort stehen und über einen gut belüfteten Bettboden sowie eine dazu passende Matratze verfügen. Damit sich Ihr Kind auch im Schlaf gesund entwickelt, sollte diese eher fest als zu weich sein. Ihr „Innenleben“ darf nicht durch den Oberstoff hindurch drücken und sollte kein ausgeformtes Kopfteil besitzen.

Bei drohenden oder bekannten Unverträglichkeiten sollten Sie eine für Allergiker geeignete Matratze für das Babybett und einen leicht zu reinigende Bezug wählen.

Bildnachweis:  Anke Thomass / stock.adobe.com

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Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.