Schule

So wichtig ist Bildung im Jahr 2030 – Englisch ist von elementarer Bedeutung!

So wichtig ist Bildung im Jahr 2030 - Englisch ist von elementarer Bedeutung!
geschrieben von Burkhard Strack

Bildung ist in Deutschland ein absolutes Grundrecht, welches selbst in juristischer Hinsicht so verankert ist. Eltern legen zurecht großen Wert darauf, ihren Kindern die passenden Ideale zu vermitteln und ihnen damit die Möglichkeit des sozialen Aufstiegs zu gewähren. Doch was ändert sich an unserer Auffassung von Bildung bis ins Jahr 2030 und welche Aspekte erhalten eine besondere Gewichtung?

Bildung als Schlüssel

Experten proklamieren die Bildung immer wieder als den einzigen Schlüssel, um die vielseitigen Probleme zu bewältigen, die uns in der heutigen Zeit umgeben. Dies beginnt mit der Veränderung der Arbeitswelt, auf welche die Digitalisierung und der demografische Wandel schon heute einen großen Einfluss haben. Auf der anderen Seite stehen drohende globale Katastrophen, wie sie zum Beispiel mit dem Klimawandel in den kommenden Jahrzehnten Hand in Hand gehen könnten. Alle Erfindungen der Menschheit, denen wir heute überhaupt das Wissen von erneuerbaren Energien und Leid lindernden Medikamenten verdanken, gehen auf das Ideal der Bildung und Menschen mit Visionen zurück. Auch in Zukunft ist der Einfluss dieses Bereichs deshalb in keinem Fall zu unterschätzen.

Knackpunkt Schulsystem

Auf der anderen Seite sehen Eltern ihre Kinder heute schon mit einem Bildungssystem konfrontiert, das den hohen Ansprüchen oft nicht mehr gerecht werden kann. Viele Strukturen stammen noch aus vergangenen Jahrhunderten und wirken zentralisiert und bisweilen gebieterisch. Schülern wird im geschlossenen Apparat der Schule nur wenig Platz zur persönlichen Entfaltung gelassen, was so manches Talent unter Umständen im Verborgenen hält. Gleichzeitig erhalten wichtige Fächer, deren Bedeutung in der Zukunft noch steigen wird, zu wenig Bedeutung. So etablierte sich Englisch längst als Weltsprache und bietet Zugang zur Kommunikation mit Milliarden Menschen auf der ganzen Welt. Zu begrüßen sind deshalb die Möglichkeiten, die Schüler Online Englisch lernen lassen und dies auf spielerische Weise tun. Dies könnte zugleich eine Dezentralisierung der Bildung weg von den festgefahrenen Institutionen der Schule in Aussicht stellen.

Der schulische Wandel

Schon in diesen Tagen deutet sich der große Wandel an, der sich an unseren Schulen vollziehen könnte. Bisher sorgte vor allem die individuelle Verwaltung durch die Bundesländer dafür, dass vielversprechende Reformen ausblieben. Stattdessen wurden immer wieder kleine Änderungen durchgesetzt, die spätestens zur Zeit des Regierungswechsels wieder an Rückhalt verloren und häufig rückgängig gemacht wurden. Ein besonders fortschrittliches System, welches die Bildung in ein neues Licht rücken könnte, ist in diesen Jahren in Finnland zu finden. Zunächst war es der revolutionäre flächendeckende Einsatz von technischen Hilfsmitteln auf Schülerseite im Unterricht, der für Aufsehen sorgte. Nun steht sogar die Debatte im Raum, den Unterricht nicht mehr an feste Fächer zu binden und damit vor allem den Schülern einen weiteren Spielraum zu überlassen.

Das Lernen neu entdecken

Doch welche Statuten sollten nun Eltern in den Blick nehmen, um ihren Kindern den richtigen Umgang mit Bildung an die Hand zu geben? Zunächst ist es wichtig, das Lernen vom meist verhassten Bild der Schule zu lösen. Erfährt das Kind erst einmal von den Möglichkeiten, sich durch Bücher mit einem Thema vertraut zu machen, das den persönlichen Vorlieben und Interessen entspricht, so ist bereits ein wichtiger Schritt getan. Dahinter sollte sich in keinem Fall eine ablehnende Haltung gegenüber der Institution Schule verstecken, die einen wichtigen Zugang zu humanistischer Bildung bereithält, die dazu in der Lage ist, den Horizont zu erweitern. Stattdessen geht es vielmehr darum, Bildung in einem neuen Licht erscheinen zu lassen. Das so wichtige Lernen, dem die Menschheit alles zu verdanken hat, ist schließlich nicht fest an den schulischen Alltag der Kinder gebunden.

Fazit

Es bleibt zurecht die Frage, ob wir inzwischen einen verschobenen Eindruck von Bildung vor Augen haben, der den Ansprüchen der Zukunft nicht gerecht wird. Besonders die junge Generation sollte deshalb mit einem umfassenderen Verständnis an das Lernen herangeführt werden.

Bildnachweis: Kzenon / Adobe Stock

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Über Ihren Experten

Burkhard Strack

Burkhard Strack ist Fachjournalist (DFJV-Mitglied) in den Ressorts Gesundheit, Finanzen und Marketing, Werbeprofi (Google AdWords Premium Partner) und Inhaber des Beraterportals experto.de.