Wie kann man Kleinkinder im Winter draußen beschäftigen?

Mit Kindern im Winter draußen lustige Schneefiguren bauen.

Sobald der erste Schnee fällt, zieht es Kinder nach draußen. In der Regel können sie sich mit der weißen Pracht wunderbar selbst beschäftigen. Falls es aber doch langweilig wird, finden Sie hier ein paar Ideen.

Angemessene Kleidung ist wichtig! Kleinkinder sind draußen sehr aktiv und wollen das Spielen im Schnee voll auskosten. Daher ist es nicht nur wichtig, dass sie warm angezogen sind, sondern dass die Kleidung auch wasserabweisend ist. Am besten machen sich in diesem Alter Schneeoveralls, da hierbei nicht ständig darauf geachtet werden muss, dass etwas verrutscht. Ebenso günstig sind zweiteilige Skianzüge mit einer Latzhose. Wichtig sind auch Handschuhe, wobei gestrickte Modelle nicht ratsam sind, da diese in kürzester Zeit durchnässt sein werden. Besser sind wasserdichte Thermohandschuhe.

Mit Kleinkindern Schneefiguren bauen

Neben dem klassischen Schneemann können Sie mit Kleinkindern auch mal andere Schneefiguren bauen. Seien Sie kreativ, dann wird das Kind auch immer wieder neue Ideen entwickeln. Möglichkeiten sind zum Beispiel eine Schneefrau, Schneetiere, ein Schneehaus, Iglu oder Schneehöhle. Lassen Sie das Kind auch ruhig Förmchen, Schippe oder Eimer vom Sandspielzeug verwenden. Mit Schnee kann man auch eine Schneeburg bauen. Gern helfen Kleinkinder auch beim Schneeschippen. Geben Sie ihnen einen kleinen Schneeschieber in die Hand.

Spuren im Schnee hinterlassen

Werden Sie selbst zum Kind und machen sie gemeinsam mit Ihrem Nachwuchs einen Schneeengel. Dafür legen Sie sich einfach mit dem Rücken in den Schnee und bewegen die ausgestreckten Arme und Beine auf und ab. Wenn Sie dann aufstehen, kann man im Schnee einen Engel sehen. Oder sie stampfen eine Traktorspur in den Schnee. Dazu spreizen Sie die Füße um 45 Grad nach außen und setzen sie eng voreinander.

Mit Schneebällen beschäftigen

Es muss nicht immer die klassische Schneeballschlacht sein. Sie können mit Ihrem Kind auch mal Schneeballzielwurf oder Weitwurf machen. Oder stellen Sie etwas als Ziel hin, was das Kind dann abschießen soll. Das kann eine Büchse oder ein kleiner Eimer sein oder sogar ein selbstgebauter kleiner Schneemann. Möglich ist auch ein Wettkampf. Wer formt in einer festgelegten Zeit die meisten Schneebälle? Wer trifft die große Holzscheibe öfter?

Ausflug in den verschneiten Wald

Besonders nach frischem Schneefall gibt es im Wald viel zu entdecken. Die Tiere hinterlassen überall ihre Spuren. Machen Sie sich vorher sachkundig, welche Spur zu welchem Tier gehört, damit Sie es dem Kind erklären können. Sie können auch gemeinsam mit dem Kind ein Buch mit Tierspuren ansehen, dann wird die Entdeckungsreise noch spannender. Nehmen Sie einen Schlitten mit, so kann sich das Kind eine Weile ausruhen, wenn der Weg zu weit werden sollte. Vielleicht finden Sie unterwegs auch eine kleine Anhöhe, auf der Sie herunterrutschen können.

Was tun, wenn noch kein Schnee gefallen ist?

Nicht immer gibt es im Winter auch Schnee. Trotzdem können kleine Kinder auch dann Freude daran haben, nach draußen zu gehen. Wenn es ausreichend kalt ist, gibt es bestimmt eine ungefährliche Stelle, an der man Schlittern oder Eislaufen kann. Ein besonderes Erlebnis kann es auch sein, im Dunkeln durch das Wohngebiet zu spazieren und die bunten Lichter, die vor allem während der Adventszeit leuchten, zu bewundern. Das Kind kann zu dieser "Nachtwanderung" auch gern einen Lampion mitnehmen.

Veröffentlicht am 2. Januar 2014