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Sonnenschutz für Ihr Kind: Ab in die Sonne – aber bitte geschützt

Sonnenschutz für Ihr Kind: Ab in die Sonne - aber bitte geschützt
geschrieben von Anna Rupp

Gerade nach einem langen und kalten Winter gibt es nichts Schöneres, als sich endlich an der frischen Luft bei den ersten warmen Sonnenstrahlen aufzuhalten. Das hebt zum einen die gute Laune und hilft gleichzeitig dem Körper bei der Vitamin D-Produktion, das für stabile Knochen sorgt. Dennoch sind die Sonnenstrahlen gerade bei den Kleinen nur mit Vorsicht zu genießen. Daher hier einige Tipps zum optimalen Sonnenschutz für Ihr Kind.

Der richtige Sonnenschutz ist für die Gesundheit Ihres Kindes wichtig

Vorab gilt: Die Sonne tut zwar unheimlich gut und draußen spielen und spazieren gehen macht Spaß, aber nicht ohne entsprechenden Sonnenschutz. Denn Sonnenbrand und Sonnenstich sind bei Weitem kein Vergnügen.

Von daher heißt es für die Kleinen erst einmal nicht in der prallen Mittagshitze in die Sonne. Zwischen 12 Uhr und 15 Uhr ist die Sonnenintensität am höchsten und damit auch die Gefahr einer Verbrennung. Das gilt auch schon bei mäßigen Temperaturen, die gern unterschätzt werden. An den Vor- und Nachmittagen ist die Gefahr eines Sonnenbrandes geringer. Wenn Sie sich und Ihr Kind ausreichend vor den UV-Strahlen schützen, sogar nahezu ausgeschlossen, vorausgesetzt natürlich, Sie halten sich nicht allzu lange an schattenfreien Plätzen auf.

Wichtige Sonnenschutz-Maßnahmen für Ihr Kind:

An oberster Stelle steht ein Sonnenhut, am besten einer mit Nackenschutz. Teilweise gibt es sogar Hüte mit Lichtschutzfaktor, die sind natürlich perfekt für heiße Sommertage. Ohne Kopfbedeckung sollte jedenfalls kein Kind das Haus verlassen, um draußen zu spielen, wenn die heiße Sonne scheint. Schließlich kann auch die Kopfhaut verbrennen, obwohl sie durch Haare etwas geschützter ist als andere Körperstellen.

Devise Nummer zwei lautet: Eincremen nicht vergessen! Je höher der Lichtschutzfaktor, desto geringer die Sonnenbrandgefahr. Die Creme am besten etwa 20 Minuten vor dem rausgehen großzügig auf dem gesamten Körper auftragen, auch wenn danach Kleidung getragen wird. Diese bietet nur im geringen Maße eine UV-Undurchlässigkeit. Viele Cremehersteller werben zwar damit, dass ihre Produkte wasserbeständig seien, dennoch sollte die Haut nach jedem Planschen erneut zum Sonnenschutz eingecremt werden. Also lieber auf Nummer sicher gehen!

Gerade für das Spielen am Wasser ist Badebekleidung mit UV-Schutz optimal. Sie wirkt ähnlich wie eine Lichtschutzfaktor-Creme und vor allem Shirt-Hosen-Kombinationen decken eine größere Hautfläche ab als die üblichen Bademoden. Zudem sind sie wunderbar für das Planschen und Schwimmen im Wasser geeignet.

Sonnenschutz für Ihr Kind: Schattige Plätze spenden

Im Kinderwagen können Sie Ihren Sprössling zusätzlich mit einem Sonnensegel oder Schirm vor den Strahlen schützen; am Strand oder auf Plätzen mit wenig oder gar keinen Schattenplätzen eignen sich Strandmuscheln bestens. Sie sind nicht nur vom Gewicht her leicht, sondern auch der Aufbau funktioniert fast wie von selbst. Eine schnelle und effektive Möglichkeit, um fix einen Schattenplatz zu bekommen.  Je nach Sonnenstand lassen sich die Minizelte kinderleicht umstellen und kostengünstig sind sie obendrein.

Mit gutem Vorbild voran

Vielen Kindern ist das permanente Eincremen lästig und der Hut stört beim spielen. Gehen Sie als Eltern mit gutem Vorbild beim Sonnenschutz voran. Cremen auch Sie sich regelmäßig ein oder einigen sich mit Ihrem Kind auf ein „Ich creme dich ein, dafür darfst du mich auch eincremen“ und tragen Sie ebenfalls eine Kopfbedeckung. Denn was für Kinder gut ist kann auch Erwachsenen nicht schaden, gerade wenn es um Sonnenschutz geht!

Bildnachweis: Africa Studio / stock.adobe.com

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Anna Rupp