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Lerntipps contra schlechte Noten

Lerntipps contra schlechte Noten
geschrieben von Adelheid Fangrath

Am liebsten würden Schüler sie abschaffen, aber Klassenarbeiten gehören zu unserem Schulsystem. Bei den Tests zeigt sich, ob die Kinder den Stoff richtig verstanden haben. Wenn es schlechte Noten hagelt, liegt das meistens an einer falschen Vorbereitung. Unsere Lerntipps zeigen Wege auf, die zu besseren Noten führen.

Was macht einen guten Schüler aus?

In jeder Klasse gibt es gute Schüler, denen die guten Noten scheinbar in den Schoß fallen. Tatsächlich müssen diese Kinder viel weniger üben, weil sie in der Schule aktiv im Unterricht mitarbeiten, immer ihre Hausaufgaben erledigen und zwischendurch ihr Wissen wiederholen. Versuchen Sie Ihrem Kind zu vermitteln, dass es viel leichter und schneller lernen würde, wenn es aufmerksam den Unterricht verfolgt. Das ist letztendlich einfacher und weniger zeitaufwendig, als vor einer Klassenarbeit mühsam den Stoff einzupauken.

Alle Termine im Blick behalten

Viele Kinder schaffen es nicht vorausschauend zu planen. Plötzlich fällt ihnen beim Abendbrot ein, dass sie ja noch für die Mathearbeit üben müssen. Das geht natürlich nicht gut aus. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kind, dass die Termine für Klassenarbeiten, Referate etc. in den Familienkalender eingetragen werden. Dadurch fällt es Ihnen und Ihrem Kind leichter, die Zeit zum Üben sinnvoll zu planen.

10 heiße Lerntipps

  1. Jeder Mensch kann nur begrenzt Wissen aufnehmen. Es ist es sinnvoll, für eine Klassenarbeit in Etappen zu lernen und den Stoff auf mehrere Tage zu verteilen.
  2. Beim Lernen braucht ein Kind Ruhe, auf keinen Fall sollte im Hintergrund der Fernseher laufen.
  3. Effektiv ist ein Lern-Mix: Zuerst wird etwas Leichtes geübt, dann folgt etwas Schwieriges, den Abschluss bildet etwas Leichtes. Das schafft einen positiven Lernerfolg. Komplizierten Stoff am nächsten Tag noch einmal wiederholt.
  4. Viele Menschen behalten etwas viel leichter, wenn sie es selber aufgeschrieben haben. Darum ist es nützlich, sich Notizen zu machen. Die Kinder können diese Notizen zwischendurch immer wieder lesen.
  5. Einige Kinder lernen am besten konzentriert alleine. Andere dagegen erzielen bessere Erfolge, wenn sie mit einem Freund lernen. Da die Kinder sich gegenseitig den Stoff erzählen, sammeln sie viel Wissen an. Manchmal kann ein Kind auch etwas viel besser erklären als der Lehrer.
  6. Beim Lernen müssen Kinder nicht still sitzen. Sie können auch durch das Zimmer laufen, während sie den Stoff einpauken. Da bleiben die Vokabeln gleich viel besser hängen.
  7. Manchmal hilft es Kindern, wenn sie den Stoff der Arbeit ihren Eltern erklären. Sie erkennen, wo sie noch Lücken haben.
  8. Vokabeln lernen ist pauken pur. Die Kinder sollten jeden Tag zehn Minuten lang neue Vokabeln lernen oder einfach ihr Wissen auffrischen. Lernen macht viel mehr Spaß, wenn der Stoff in kleine, leicht zu bewältigende Häppchen aufgeteilt wird.
  9. Bei der Klassenarbeit dürfen Kinder sich nicht unter Druck fühlen, sonst können sie leicht blockieren und ihr Wissen nicht mehr abfragen. Eltern sollten daran denken, den Lerneifer ihres Kindes unabhängig von der Note der Klassenarbeit zu loben.
  10. Leider bauen viele Lehrer die Klassenarbeiten pädagogisch ungeschickt auf. Oft stehen die schwierigsten Aufgaben am Anfang. Davon lassen sich viele Kinder verunsichern. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich zuerst auf die leichteren Aufgaben konzentrieren soll und dann auf die schweren.

Ziele stecken

Wohl kaum ein Mensch und noch weniger ein Kind strengt sich umsonst an. Deshalb ist es wichtig, den kindlichen Lerneifer zu belohnen. Das motiviert zusätzlich. Früher bekamen viele Kinder zusätzliches Taschengeld für gute Noten. Damit werden die Noten aber sehr in den Vordergrund gerückt. Alternativ können Sie Ihrem Kind anbieten, dass es sich einen besonderen Wunsch am Ende eines Schulhalbjahres erfüllen darf, wenn es sich redlich bemüht hat.

Bildnachweis: leszekglasner / stock.adobe.com

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Adelheid Fangrath