Erziehung

So kommen Sie weg vom Schimpfen mit Ihrem Kind und hin zum Erklären

So kommen Sie weg vom Schimpfen mit Ihrem Kind und hin zum Erklären
geschrieben von Manuela Aberger

Viele Eltern schimpfen aus Sorge und Angst um Ihr Kind. Das Schimpfen wirkt sich jedoch häufig negativ auf das Kind aus und kann es sogar in seiner Entwicklung hindern. Besser ist es daher, wenn Sie kindgerechte Erklärungen anbieten.

Wenn Missgeschicke passieren

Wenn ein Missgeschick passiert ist, dann ist Schimpfen unangebracht. Denn Ihr Kind schämt sich ohnehin bereits. Seien Sie geduldig und zeigen Sie, dass Sie Verständnis haben, dass Ihr Kind schwierige Aufgaben erst zu meistern lernen muss. Bringen Sie Ihrem Kind schwierige Abläufe Stück für Stück bei und teilen Sie ihm mit, dass jedem – insbesondere auch Ihnen – hin und wieder ein Missgeschick unterlaufen kann. Zeigen Sie Ihrem Kind dann auf eine ganz einfache Art und Weise, wie sich dasselbe Missgeschick beim nächsten Mal verhindern lässt.

So unterbinden Sie Ihr Schimpfen

Wenn Sie sich von Ihrem Kind zum Schimpfen verleitet fühlen, gehen Sie am besten einen Moment in sich. Nehmen Sie sich diese Auszeit, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Reagieren Sie erst dann, wenn sich Ihr Bedürfnis zu schimpfen gelegt hat und Sie Ihrem Kind mit sachlichen Erklärungen begegnen können.

Nichtsdestotrotz braucht Ihr Kind klare Grenzen. Diese sollten Sie ihm mit kurzen und klaren Worten mitteilen. Je deutlicher und sachlicher Sie dabei bleiben, desto mehr zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich nicht provozieren lassen. Bei Ihnen hat man mit diesem Fehlverhalten keine Chance. Wenn Ihr Kind hingegen eine begrüßenswerte Verhaltensweise an den Tag legt, sollten Sie es loben. So entsteht nicht der Eindruck, dass Sie immer nur schimpfen.

Ihr Kind wird auf ständiges Schimpfen schlecht reagieren

Beim Schimpfen schalten Kinder auf stur. Besser ist es, wenn Sie Grenzüberschreitungen kurz mit klaren Worten deutlich machen. Bei kleineren Missgeschicken sollten Sie hingegen Verständnis zeigen. Wenn Sie Ihr Kind für jedes noch so kleine positive Verhalten loben, dann legt Ihr Kind mit viel Freude ein gutes Benehmen an den Tag.

Bildnachweis: contrastwerkstatt / stock.adobe.com

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Manuela Aberger